Meine Singles - denn sonst könnte man den Job nicht machen und im Notfall ist eh alles anders
Dies ist zwar nicht die erste Fahrt mit Mein Schiff, aber dennoch Meine erste längere Reise mit einem Traum aus blau und weiss. Für einen Schalker ist diese Farbgebung geradezu ideal.
Ein reibungsloser Hinflug nach PMI und am Flughafen wartete schon die TUI Crew, um uns mit den Bussen zum Schiff zu bringen. Leider kamen 500 Gäste zur gleichen Zeit an, so dass es auch mal etwas länger dauern kann. Da hilft nur ein Snickers. Wer sich allerdings darüber beschwert, der nörgelt auch wenn im Supermarkt 3 andere Kunden vor ihm stehen. Also bleibt mal schön entspannt. Nach dem Boarding mit Foto dürfen wir schon alle Einrichtungen nutzen, jedoch ist unsere Kabine noch nicht fertig. Kleiner Tip für alle, die ihre Bordkarte gerne an Lanyards hängen: Auf unserer Tour gab es an einem der ersten Tage eine Abwrackprämie für alte Schlüsselbänder, so dass man ein neues TUI Cruises Band für 1,- EUR erstehen konnte, wenn man sein altes in Zahlung gibt. Man sollte immer ein Lanyard dabei haben, was nicht mehr so gut ist. Vielleicht gibt es das auch bei anderen Touren. Kann sein, muss aber nicht. Nun nutzen wir den kostenlosen Shuttle und fahren nach Palma für einen Altstadtbummel, besorgen uns ein Sixpack San Miguel und geniessen den Tag. Auf dem Rückweg tricksen wir ein wenig und nehmen den Bus zur Queen Victoria, weil der gerade so abfahrtbereit rumstand. Das ist nochmal ganz anderes Publikum. Hoffentlich rammt deren Kapitän nicht wieder eine Kaimauer, wie damals in Malta. Zurück auf Mein Schiff beziehen wir Meine Kabine. Sehr schönes Domizil für die nächsten Tage. Wir haben eine Zweibett Aussen. Das Bad und die Schränke sind ausreichend groß. Der Flat TV gestochen scharf, aber wir sind hier ja nicht zum Fernsehen. Am ersten Abend nutzen wir das Buffetrestaurant. Große Auswahl, leckere Speisen und es wird ständig frisch nachgelegt. Nach einer kleinen Schiffserkundung klang der Abend aus. Wir waren ja auch schon um 4 Uhr früh aufgestanden.
Der erste Seetag steht dann ganz im Zeichen der Erkundung. Ein erster Test des Sonnendecks, Besichtigung des Spabereiches und Orientierung der wichtigsten Örtlichkeiten. Prompt werde ich angesprochen, ob ich letztes Jahr noch mit der Kussmondflotte unterwegs war. Man bleibt auch nirgends unerkannt. Nachmittags gehen wir zum Singletreff und schon hat sich eine Gruppe gefunden. Die glorreichen 5: Schwester Stefanie, eine Intensivpflegekraft aus Niedersachsen, die aber in der Schweiz lebt. Die Anna, unser Leuchtturmluder von der Ostsee aus der Rüstungsindustrie. Curd Rock, ein Sterndeuter aus Hannover, der im Planetarium auch gerne mal die Glühbirnen rausdreht. Annemö, die Umweltschutzbeauftragte aus Niedersachsen mit nem Koffer in Berlin und ich der Deckchair Dereservation Officer. Auf Meinem Wohlfühlschiff brauche ich aber wahrscheinlich nicht eingreifen, denn hier gibt es unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2009 und die glorreichen 5 erkunden bislang unentdeckte Restaurants. Das Atlantik bietet erstklassigen Service und die Menüs enthalten für jeden etwas. Hier wird das Speisen nicht zur Nahrungsaufnahme, sondern zum Genuss. Hier wird Rach der Restauranttester sicher nicht vorbei schauen müssen. In der Abtanzbar ist Halloweenabend und damit sogar gut gefüllt. Das wird sich allerdings noch ändern, denn die Zielgruppe ist nicht wirklich an Bord. An den ersten Tagen bis Teneriffa sind 20 junge Reisebüromitarbeiter an Bord, doch nach deren Abreise verändert sich die Discogästestruktur.
Unser erster Hafen der Reise ist in Südspanien. Immer wieder sonntags, wenn die Blumen erblühen in Malaga. Leider ist es durch den Feiertag ruhig in der Stadt, aber für einen netten Stadtspaziergang reicht die Zeit. Wir müssen uns langsam in den Urlaub finden. Auch auf Mein Schiff gibt es Gäste, die zu spät zum Ablegen kommen. Der heutige Abend zeigt mal wieder, wie klein die Welt ist, denn in der Abtanzbar treffe ich einen alten Studienkollegen. Die Disco ist nicht mehr ganz so voll, aber noch geht es einigermassen. DJ Daniel hat keinen leichten Job. Heute erklärt Curd den Mädels die Sterne, dafür mussten aber leichte Modifikationen in der Himmel & Meer Lounge vorgenommen werden. Hoffentlich haben sie die Lampen alle wieder eingeschaltet.
Der zweite Seetag steht im Zeichen der Wellness. Heute teste ich Mein Wohlfühlschiff mit einem Hamambesuch. Der Spabereich gehört m.E. zu den besseren. Anwendung 1A, viele Möglichkeiten von Sauna über Kräuterbad, Dampfbad bis Fussbecken. Wer’s braucht kann sich auch noch mit Botox und Hyaluron behandeln lassen. Der Sportbereich ist technisch auf dem neuesten Stand, auch wenn er etwas kleiner gehalten ist. Dafür gibt es aber auch noch Wassergymnastik im Pool und Yoga und Pilates an Deck. Der Joggingparcours fehlt natürlich auch nicht. Am Pooldeck geht es zu, wie auch auf anderen Schiffen. Die Liegenreservierer reservieren, die Badehosenträger laufen ins Restaurant und die Nörgler klagen jedem ihr Leid, der es nicht hören will. Leute, ihr habt Urlaub. Kann das Glas nicht einmal halb voll sein? Auch die ewigen Vergleiche mit der Kussmundflotte nerven langsam. Wer damit fahren will, soll es tun, aber bitte fahrt nicht Mein Schiff, wenn ihr euch vorher nicht ausreichend informiert habt. Dieses Schiff hat keine Augen am Bug, ergo gehört es auch nicht zu o.g. Flotte. Es ist anders, aber trotzdem klasse. Hier fühlt man sich wohl, es ist ungezwungen, leger und schön. Nur Animation und Entertainment stehen halt nicht im Vordergrund. Das weiss der gut informierte Urlauber aber vorher. Das musste jetzt mal sein, damit ich mich nun wieder den Eindrücken widmen kann. Schneller als gewünscht vergeht der Tag und wir beschliessen ihn wieder mit einem vorzüglichen Dinner. Anschliessend Show und Disco und dann freuen wir uns auf Teneriffa. In Teneriffa mieten wir uns ein Auto und fahren zum Teide, wenn auch nicht ganz hoch. Dann schauen wir uns in Puerto de la Cruz um und machen noch einen Abstecher zum Decathlon, meinem Lieblingssportladen. Leider hat es mit dem Bedrucken eines T-Shirts nicht geklappt. Schneller als uns lieb war verging die Zeit, so dass wir pünktlich an Bord kamen und das Abendessen um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Dieser Abend steht unter dem Motto “Auf Wiedersehen Europa” und ihr werdet es nicht glauben, dies wird mit einer Poolparty gefeiert. Auch darauf muss man hier nicht verzichten. Eine der Livebands spielt auf dem Pooldeck Schlager, Hits und Evergreens aus verschiedenen europäischen Ländern und die Gäste tanzen Discofox, Ausdruck oder ihren Namen. Jeder so, wie er mag. Heut ist so a schöner Tag. Das geht auch bei einem Durschnittsalter von 58. Das hat uns Lothar verraten. Lothar ist Cruisedirektor und Single, denn sonst könnte man den Job nicht machen. War das nun Ausdruck der Verzweiflung oder dezenter Hinweis an die Damenwelt. Lothar war auch schon bei den 4 bunten Buchstaben, wie recht viele Crewmitglieder. Einige habe ich sogar erkannt, wie die hübsche Shopverkäuferin oder die netten Tourguides. Man trifft immer mal wieder bekannte Gesichter. Auch dieser Abend war wieder sehr gelungen.
Nun kommen wir zum ersten Seetag unserer großen Fahrt in die neue Welt. Die Sonne scheint, der Wind weht, doch die Frisur sitzt. Jeder sucht sich ein Plätzchen. Leider habe ich mein Deckchair Control Shirt nicht dabei, denn das hätte ich heute gebrauchen können. Hier reserviert man nicht nur im Schatten und in der Sonne, sondern auch noch Lee und Luv. Leider fallen hier die Anhänger der bunten Buchstaben auf. Hier wird aber knallhart aufgeräumt. Annemö findet noch ne Einzelliege, Curd geniesst seine Hörbücher, die Anna geht zum Sport und findet Platz auf dem FKK Deck und Schwester Stefanie und ich besorgen uns einfach 2 Stühle. Zum Lesen geht das auch. Ja und zwischendurch beginne ich diese Zeilen hier und probiere den Pool aus. Es gibt drei Whirlpools, einen beheizten Nichtschwimmer und einen erfrischenden Schwimmer mit 2m Tiefe. In der Sauna probiere ich den Aufguss aus und anschliessend gönne ich mir einen Fitnessdrink für 2,50 € inkl. Trinkflasche. Klingt günstig, ist es auch. Auch die Wii will getestet werden und mangels Singstar spielen wir Kuhrennen und Bowling. Ein angenehmer Zeitvertreib. Nach der Show bleibt die Disco aber leer und wir gehen mal etwas früher schlafen.
Der nächste Seetag kommt bestimmt und da wir fast jeden Tag eine Stunde geschenkt bekommen, können wir schon früh frühstücken. Carpe diem mit Sport, Sauna und mal sehen was es sonst noch so gibt. Alarmstufe rot. Heute geht die Liegenpolizei um und die ersten schreien Skandal, Diebstahl. Das würde doch so nicht gehen. Diebstahl ist wohl ein bisschen daneben gegriffen. Man könnte es auch als Ingewahrsamnahme zum Schutz vor Eigentumsdelikten nennen. Wenn man ihnen dann mal versucht, die Situation zu erklären, dann denken sie zwar darüber nach, aber einsehen will es keiner. Es kommt zum Showdown und die ersten unschönen Bemerkungen fallen. Man müsse ja auch mal Mittagessen gehen können ohne dass die Liege frei geräumt wird. Mit Rücksicht, Einsicht und angemessenem Sozialverhalten will ich denen mal lieber nicht kommen und ich zitiere auch nicht aus dem Buch der Rechtsirrtümer, worin steht, dass Liegen nicht durch Handtücher reserviert werden können. Keine Ahnung wie das ausgegangen ist. Heute steht der nächste Aufguss an und eine Sportmassage. Mal ordentlich den Rücken durchkneten lassen. Auf der Shopping Meile war heute Basar und ich habe ein Feuerzeug an der lebenden Slotmachine gewonnen. Desweiteren haben sich die verschiedenen Bereiche vorgestellt und eine Artistin turnte am Vertikalseil im Atrium. Hier wird auch an den Seetagen etwas geboten. Bin schon gespannt, ob mein Tip beim Schätzen der Flaschenöffner weit vom Ergebnis entfernt ist. Nun schauen wir aber mal, welche kulinarischen Genüsse uns heute erwarten.Spontan wählen wir Anckelmannsplatz und La Vela. Geschmacklich sehr gut, aber das Atlantik ist eindeutig vorzuziehen. Nach dem Abendessen sagte er, ich muss mal eben ins Theater gehen. Dort erwartet uns Dominique du Monaco. Ja nee, is klar. Erhofft hatten wir frz. Chansons: Piaf, Kaas, Brel o.ä., aber bekommen haben wir eine Travestieshow. Nicht unbedingt mein Fall, aber auch witzig. Die Disco war etwas leer und somit spielten die glorreichen 5 Karten. So verging ein weiterer Seetag.
Der 3. Tag der Atlantiküberquerung begann dank einer weiteren geschenkten Stunde schon um 8 Uhr mit einem Frühstück am Pool und einem kleinen Regenschauer. Wir lassen uns aber nicht von kleinen Wetterkapriolen beeinflussen und lesen, sonnen, dösen, spielen Basketball, Tischtennis und trainieren fürs Extremewhirlpooling. Dabei ein Schwätzchen, köstliche Fruchtspiesse und ein Saunaaufguss. Ruck zuck ist der Tag rum und wir machen uns fertig zum Dinner. Unseren Stammkellner Hans konnten wir heute nicht beehren, denn es gab nur noch Plätze auf der unteren Etage. Dafür aber sorgte eine Sängerin mit Operettenmelodien für Hintergrundmusik und der freundliche Ober brachte uns 2 Nachspeisen. Einfach klasse. Das Theaterprogramm war im Stile der UFA Zeit und anschliessend ging es zur Nacht der Stars & Sternchen in die Abtanzbar. Neues Motto, neues Glück. Sex and the City. Die Musik war zwar nicht anders als sonst, aber die Disco war gut gefüllt. Letztmalig wird uns eine weitere Stunde geschenkt und so ist die Nacht schon um 6 Uhr zu Ende. Frühstück und dann im Schatten auf der Liege lesen und weiterschlafen. So ein Tag auf dem Wohlfühlschiff ist echt anstrengend. Einige Liegenreservierer scheinen mittlerweile ihr Hirn so gegrillt zu haben, dass sie schon zu Pöbeleien neigen. Zumindest berichtet mir das meine Liegennachbarin. Sie weiss ja nicht, dass ich den Stoff sofort verwerte. Die Mein Schiff Liegenpolizei rückt wieder aus. Ich liebe diese Art der Urlaubscomedy und Mein Buch über das Deutschlandgefühl bestätigt diese Eindrücke. Den Nachmittag nutze ich wieder zum Sport und frage mich, wo die ganzen Nörgler sind, die meinen, dass der Sportbereich etwas klein sei. Neben mir waren gerade mal 2 andere aktiv. Warum sollte man dann knappen Raum einer Funktion übergeben, die gar nicht gebraucht wird? Der abschliessende Whirlpool und Saunagang haben mir aber den Rest gegeben, so dass ich nach dem Abendessen in der Varieteshow zeitweise weggenickt bin. Das lag aber nicht an der Show, sondern an meiner Übermüdung. Im Casino habe ich noch kurz meinen Einsatz wieder herausgeholt (= 30 min Roulette gespielt, aber nix verloren) und dann ab ins Bett.
Kurz vor Barbados steht noch ein letzter Seetag an, den ich aber ganz entspannt und ruhig angehen werde. Spät aufgestanden treffe ich die Mädels beim Frühstück bzw. Auf den Schattenliegen. Da die Liegen alle weg sind und ich nicht den Dereservation Rambo spielen möchte, beende ich mein Buch in der Himmel und Meer Lounge. Da ist kaum jemand und der Blick übers Meer ist fantastisch. Mittagessen heute bei Luigi, Giovanni und Enrico. Die heissen gar nicht so, aber es gibt Pizza und Pasta unter freiem Himmel. Am Nachmittag noch ein wenig das Schiff erkunden, etwas lesen und den Sonnenuntergang geniessen. Das Theater steht heute unterm dem Motto Baby´s Best. Petticoats, Beatles und ein Hauch von Woodstock. Anschliessend darf im Casino was riskiert werden. Zu jedem Martini Cocktail für 5,70€ gibt es einen 5€ Jeton. Leider habe ich aber nichts gewonnen. Noch ein Bierchen in der Tapas Bar und der letzte Seetag neigt sich dem Ende zu.
Angekommen in der neuen Welt erwartet uns die rote Sonne von Barbados. Landgang ist erst um 12h, so dass ich noch ein wenig lesen werde bevor ich dann im Hafenterminal ganz spontan entscheide, wie Barbados erkundet wird. Hier auf Barbados gibt es auch hilflose Gäste, die eigentlich betreutes Reisen buchen müssten, aber auf der Mein Schiff kümmert man sich auch liebevoll um diese Urlauber. Um nicht wieder den ganzen Tag nur am Strand zu liegen, entscheide ich mich für einen Besuch bei Mount Gay. Dies ist der bekannteste Rum und man lernt etwas über die Geschichte und die Entstehung des braunen Gold. Auch eine Verkostung darf nicht fehlen, doch ohne Cola und Eis ist das ganz schön heftig. Man schmeckt und riecht deutliche Unterschiede. Anschliessend laufe ich noch etwas durch Bridgetown, ehe ich zurück an Bord gehe. Den Strand spare ich mir und Curd, Schwester Steffi und Annemö waren von ihrem Strandausflug auch nicht so begeistert. Jetzt noch Sauna und Pool und dann ins Bistro La Vela zum Abendessen. Dort treffen wir auf Waldorf und Stattler, die Opas aus der Muppetshow und ein lustiger Abend beginnt. Es gibt eine Poolparty, doch leider kennt die Band nicht die rote Sonne von Barbados, so dass ich mir das erst in der leeren Disco wünschen kann. Zufrieden schlafe ich ein und wir fahren nach Martinique.
In Martinique liegen wir direkt an der Stadt, so dass man hier gut einen Tag in Frankreich verbringen kann. Trotz Karibik ist es doch auch europäisch, wenn man die Post und die Polizei sieht. Die Supermärkte von Champion und Match, Orange, Galeries Lafayette und Tati gibt es alles auch bei unseren westlichen Nachbarn. Wer mag, fährt mit kleinen Booten zu den Stränden. Mir reicht aber die Stadt, denn es ist verdammt heiss. Habe meine obligatorische Mütze erstanden und bin zurück zum Schiff. Erstmal im Spa abkühlen. An Landtagen ist es da sehr ruhig und ich bin auf der Terrasse eingeschlafen. Dann gönne ich mir ein Eis, was es hier fast immer mittags, nachmittags und abends gibt. Nach dem Saunaaufguss werden wir auslaufen und Kurs auf Antigua nehmen. Ein leckeres Abendessen und eine Musicalmelodienshow runden den Abend ab und die Zeit läuft davon, denn die meiste Urlaubbszeit ist schon rum.
Welcome Antigua, unsere letzte Station dieser Reise. Den Vormittag nutze ich für einen Bummel durch den Hafenort, bevor es nachmittags rasant wird. Über Stock und Stein geht es auf unseren Quads über die Insel inkl. Unfall einer Schweizerin, der aber glücklicherweise nichts passiert ist. Am Abend gehen wir mal wieder ins Atlantik, schauen uns Loriot an, wo ich fast einschlafe und in der Disco ist Hüttenzauber. Richtig, auch hier gibt es Alpenglühn und das geht direkt zum bayerischen Poolbrunch über mitWeisswurst und Obazda. Unser letzter Seetag befördert uns ins Alpenland. Passend dazu regnet es auch noch. Da wird es wohl wieder ein Wellnesstag und dann heisst es Koffer packen. Heute spiele ich noch eine Runde Shuffleboard. Man glaubt gar nicht, wieviele Experten es gibt, aber warum spielen sie dann auf ein Feld, welches auf dem Kopf steht? Ich schiebe mal ein paar Runden mit, bevor ich in den Shop gehe und meinen 2€ Gutschein für einen Mein Schiff Flaschenöffner einlöse. Abendessen ist heute mit Regenunterbrechung unterm Sternenhimmel im Tapas y Mas. Dann noch schnell die Jetons im Casino einlösen und eine letzte Cola in der TUI Bar.
Der letzte Tag wird abgehangen, Frühstück, Pooldeck, Sauna, und Flughafen. Das übliche Spiel und zwischendurch zum Check in. Mein Kofferband vom Auswärtigen Amt ist verschwunden und jetzt gehts los nach Good old Germany. Dies war also Meine Reise mit Mein Schiff. Eine gute Wahl, für Kulinaristen und Ruheliebhaber. Wer Animation, Poolradio, Shows und Quiz möchte, sollte es sich überlegen und hinterher nicht sagen, ich hätte sie nicht gewarnt. Allen anderen sei gesagt, dass Mein Wohlfühlschiff eine Topadresse für entspanntes und ungezwungenes Urlauben ist.