Eines vorweg: es war eine tolle Reise. Alle Häfen konnten angelaufen werden und das Wetter spielte im Großen und Ganzen auch mit. Washington hatte vereinzelt leichtes nieseln, Nassau nachmittags einen tropischen Regenguss.
Aber dann der vorletzte Tag: Hatten wir noch auf den Bermudas super Wetter zog es sich am darauf folgenden Seetag etwas zu. Am 29.10. New York: einlaufen bei Regen. Sicht auf Miss Liberty gleich Null. Und kurze Zeit später fing es auch noch an zu schneiden. Wir mochten es kaum glauben, Big Apple eine Winterlandschaft. Und bitter kalt. Da mochte keine große Lust auf Shopping und Sightseeing aufkommen.
Da wir erneut in die USA einreisten mussten wir die ganze Prozedur erneut über uns ergehen lassen. Die Passagiere wurden in Gruppen eingeteilt und mussten ALLE nacheinander das Schiff verlassen. Wir waren sehr früh dabei und freuten uns schon auf einen erlebnisreichen Tag in der City. Aber wie zuvor schon erwähnt machte es wetterbedingt keinen Spaß. Also kamen wir schon gegen 14.00 völlig durchnässt und durchgefroren zur Pier 90 zurück. Aber es kamen noch immer Passagiere von Bord und wir konnten nicht zurück aufs unsere Schiff. So mussten viele noch gut 1,5 Stunden in der unbeheizten und zugigen Wartehalle, von der stellenweise das Wasser von der Decke tropfte, verharren. In den Toiletten liefen die Heißluft-Händetrockner pausenlos weil viele Gäste auf diese Weise ihre Schuhe und Kleidungsstücke darunter trockneten. Wir und noch ein knappes Dutzend Aida-Passagiere zogen es vor zur Konkurrenz auf Pier 88 auszuwandern. Dort war nicht nur die Wartehalle beheizt, sogar im Freien vor der Halle sorgten leistungsstarke Heizstrahler für angenehme Temperaturen.
Trotzdem, eine ordentliche Bronchitis ist unser Andenken an diese Tour.
Zu den anderen Zielen und weiteren Erfahrungen werden sich sicherlich noch einige Foremmitglieder äußern.