Der Weg ist das wesentliche Ziel. Gerade auf Kreuzfahrten trifft dieser vermeintlich abgedroschene Spruch m. E. wie wohl auf kaum eine andere Urlaubsart zu. Das bedingt dann natürlich, dass dies für den Einzelnen stimmig ist. Und wenn dies nicht im Auge des jeweligen Betrachters liegen würde, wäre es hier im Forum verdammt ruhig.
Beiträge von Dejotka
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Bleckert ist am 18.11. in St.Vincent von Bord gegangen, um in Genua administrative Dinge erledigen. Steigt dann in St. Lucia (21./oder 22.11.) wieder auf. Rittig legt auf dem Weg in den Urlaub einen Zwischenstopp ein und übernimmt auf der Diva die Vertretung für diese 3 oder 4 Tage. So wurde es an Bord der Diva erklärt und zumindest bis gestern auch so durchgeführt.
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Okay, die ganzen Prozentgeschichten hatte ich sogar noch vergessen. Sind ja nicht nur bei Wellness...
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Dieser Thread hat ja mit der Feststellung begonnen, dass es mittlerweile offenbar zu viele Mitglieder in vor allem der „Clubstufe Gold“ sind. Die Mehrzahl der Folgekommentare ging dann aber erstmal in die Richtung, dass die derzeitige Berechnung ungerecht ist und man in jedem Fall auch alle anderen Ausgaben berücksichtigen sollte. Im Hinblick auf die Feststellung des Eröffnungsthreads stellt sich dann die Gegenfrage: „Werden es dann weniger? Und geben Vielfahrer an Bord nichts mehr aus? Das Ergebnis, also die Differenz, würde wohl bei der Mehrzahl der Kunden unterm Strich nicht viel anderes aussehen. Und von der Aida-Seite aus gesehen: Es ist nun mal ein Wirtschaftsunternehmen und da denkt man berechtigterweise auch wirtschaftlich. Ganz klar ist es bei dem Kundenbindungsprogramm (was sich ja möglicherweise und sogar ziemlich sicher rechnet) wohl eher wichtig, dass Reisen gebucht werden und dass viele davon möglichst höherpreisig (Premium, Suite, Balkon) sind. Die zusätzlichen Ausgaben erfolgen dann doch sowieso, egal ob Suite oder Just Innen. Oder lässt man sich „hoch massieren“, säuft man sich hoch, oder bucht allgemein Leistungen nur wegen der Clubstufe??
Und dafür, dass viele der User hier kundtun, dass sie die Clubstufen im Übrigen dann aber doch nicht interessieren, sind wir hier immerhin schon bei Seite 8!
Es wird auch vielfach dafür plädiert, lieber Bordguthaben und/oder Rabatt bei der Buchung zu geben. Es ist aber doch schon erstaunlich viel, was als Gegenleistung da ist.
Mal eine einfache Rechnung, was Gold bekommt:
- 75€ Bordguthaben,
- 25€ Internetflat
- Sternstunde im Wert von mindestens 50€,
- Klubgeschenk für 20 bis 30€,
- Casinogutschein für 20€ (jetzt bitte keine Diskussion über Suchtgefahren- wer nen Lottoschein geschenkt bekommt, der lehnt den Gewinn ja auch nicht ab. Wer aber meint, der muss ihn ja nicht einlösen),
- kommt dann noch das tägliche Frühstück im Buffalo dazu a`10€ (das habe ich z. B. auch erst auf der letzten Reise erstmals wahrgenommen- jeder wie er meint).
-Clubtreffen war ich noch nie, ist aber auch kostenlos
- Hinzu kommen noch die „Fast lane" und "Priority luggage" (ob das immer klappt ist eine andere Sache)
Nimmt man alles wahr, kommt man auf etwa 300€ -schon bei einer 7-Tage Reise!!! Das sind je nach Reisepreis 10, 20, 30%!
Okay, es sind überwiegend geldwerte Leistungen und auch das Bordguthaben fließt wieder in die Aida-Kasse. Aber umsonst ist das alles für die nun auch wieder nicht. Jedenfalls rechnet es sich für ein Wirtschaftsunternehmen natürlich eher, als Prozente von Reisepreis abzugeben. Und wenn man es auch nicht einsehen will. Für beide Seiten ist es eine Win-Win Situation. Für den einen Kunden eben mehr und für den anderen weniger. Je nach Reisedauer sind das bis zu 20% - mindestens aber 5 bis 10Prozent!!!. Eigentlich mehr als „Goodies“….
Und Leute, die ihren Jahresurlaub auf den Schiffen verbringen, können auch Spaß daran haben, ohne die Clubstufe im Hinterkopf. Und wenn doch? Dann haben doch alle was davon. Nur ein Unternehmen dem es gut geht, kann auch Leistungen (verschiedenster Art) erbringen. Wenn hier noch weiter gefordert wird und nichts oder kaum etwas anerkannt wird, dann wird der Krug irgendwann zerbrechen und ggf. auch an ganz anderer Stelle mal vor die Füße oder auf den Schädel fallen.(mal bildlich gesprochen).
Aber richtig, Aida wird das System tatsächlich ggf. auch mal anpassen.- wenn es tatsächlich nicht mehr passt. –übrigens auch ohne die teilweise absurde Beschwerdekultur… Ob es aber z. B. wegen der Nova und den zahlreichen Suiten unbedingt sein muss… Ich denke mal, dass die 200 Suiten –wenn sie sich denn an den Mann/Frau bringen lassen auch ordentlich Einnahmen bringen. Und mit diesem Schiff hat man ja auch insgesamt mehr Kapazitäten. Viel mehr befürchte ich, dass die ganze Sache an sich, mit den immer größeren Schiffe und den teureren Kabinen den Bach runter gehen könnte. Denn, liebe Aida, auch das Vermögen der Kunden ist endlich…
Aber noch bin auch ich ein zufriedener Aida-Gast -der aktuell auch Vielfahrer ist- und sich, als mehr als einen netten Nebeneffekt, auch durch das
Clubprogramm wertgeschätzt fühlt. -
...Gab es den Steiff Teddy bei Aida zu kaufen? ist mir noch nie aufgefallen
Nein. Mich gab es mal bei Kaufhof. Natürlich nackt - außer der Schleife. Ich hatte stattdessen einen Koffer dabei und wurde wohl daher als "Reiseteddy" angepriesen. Die Klamotten habe ich mir zusammengeschnorrt und die Pins sind mein ganzer Stolz und stammen von meinen Reisen. Das T-Shirt ist mittlerweile leider nicht mehr im Sortiment von Aida. Mittlerweile ist es schon etwas verschlissen. In meiner Knopfmarke steht Kaufhof. Also ist das wohl mein Nachname. Hatte ich damals, in meinem ersten Reisebericht, auch schon so erklärt. Gruß also von "Teddy Kaufhof"
Ps: Die Bordkarte habe ich übrigens zu Weihnachten bekommen. Böse Zungen behaupten, es wäre eine üble Fälschung... -
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Im 3. und letzten Teil wird sich zeigen, ob es dem Teddy gelingt, sich an Bord eines Helikopters zu schmuggeln, um dort endlich mit einem absoluten Fensterplatz sein größtes Abenteuer zu erleben...
zu lesen unter diesem Link:
http://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…teil-3-von-3--2 -
Im 2. Teil ist der Abreisetag der Kurzreise gekommen. -Aber nicht für den Teddy. "Nach Aida ist vor Aida" und so bleibt er einfach noch ne Woche und bricht von Kiel aus zu 7 Tagen Norwegen auf...
zu lesen unter diesem Link:
http://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…teil-2-von-3--2
Im 3. und damit letzten Teil besucht der Teddy die Jugendstilstadt Alesund
und in Stavanger wird sich u. a. zeigen, ob es dem Teddy gelingt,
sich an Bord eines Helikopters zu schmuggeln, um dort endlich
den ultimativen Fensterplatz zu bekommen
und sein bisher wohl größtes Abenteuer zu erleben...
Außerdem wirft er die Frage auf, ob nackte Füße in Badelatschen
die richtige Kleidung für ein Sternstundenessen im "Rossini" sind... -
Diesmal berichtet Teddy Kaufhof von Aida Bella. Kurzreise Oslo/Kopenhagen und anschließend noch 7 Tage zu den Fjorden. Wie immer, entdeckt er auch wieder einige skurrile Randerscheinungen...
zu lesen unter diesem Link: hhttp://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…teil-1-von-3--2
Im zweiten Teil erreicht die Aida Bella wieder Kiel und die Reise endet.
Aber nicht für den Teddy. Der nimmt den Slogan "Nach Aida ist vor Aida" diesmal ganz wörtlich,
bleibt noch ne Woche und bricht - nach einem Regen-Desaster - in Kiel,
von hier zu 7 Tagen Norwegen auf. U. a. düst er dann in Flam mit einem RIB-Boot über die Fjorde
und sieht sich dann gezwungen, ein ganz persönliches Geheimnis zu lüften... -
Habe lange überlegt, überhaupt mal was dazu zu sagen, da es eigentlich überflüssig sein sollte. -Wenn man es nicht immer wieder durch Extrembeispiele vor Augen geführt bekäme...
Habe noch einen alten Beitrag von mir zu diesem leider immer jungen Thema gefunden, kopiert und mit neuen zwischenzeitlichen Erlebnissen angereichert und ergänzt.
Zunächst mal sollte es tatsächlich Usussein, zum Abendessen lange Hosen zu tragen. Allerdings ist es mir total egal,was es für eine Kleidung ist. Einzige Einschränkung - sauber sollte sie sein.Ansonsten muss doch jeder selbst wissen, wie er sich wohlfühlt. Ob andere esunder- oder overdressed finden, kann nicht das Maß der Dinge sein.
Und wer meint, zum Abendessen sollten alle in Gala erscheinen - der ist aufdiesem Schiff falsch. So falsch wie diejenigen Damen, welche -und das ist einoffenbar wenig kritisiertes Phänomen- unrasiert und langhaarig achselfreitragen -da hilft auch das Abendkleid nicht weiter. Fällt immer wieder beim z.B. Beugen über das Salatbüffet auf. Dies ist viel mehr noch eine Frage derHygiene, als es kurze Hosen wären. Möchte hier auch nichts weiter beschreibenund Kopfkino auslösen, aber in offene Sandalen sollten auch nur dannunbekleidete Füße stecken, wenn die Nägel geschnitten sind und es nicht beijedem Schritt aus Schrunden staubt. Sollte selbstverständlich sein - ist esaber offenbar nicht. Kopfkino durch Erinnerungen...und selbst bei Sternstundenzu erleben. Erst kürzlich wieder im Rossini! "Sie haben Urlaub"(Und da mache ich was ich will???)
Auch hier ist also das Hygiene-Argumentnicht von der Hand zu weisen.
Dann doch lieber Tennissocken... Oder eben gleich mal festes Schuhwerk. Wieschon jemand zu Beginn geschrieben hat - die Speisesäle sind klimatisiert.
Im Sommer hatten wir einen Kapitän, welcher - und das hat mir sehr gutgefallen- mehrfach eine klare Bordansage zum Thema Achselshirts bei Männern undzu den kurzen Hosen gemacht hat.
Nur umgesetzt wurde es nicht.
Selbst mit den mutmaßlich verschwitzten kleinen Handtüchern aus dem Sportbereich und diese dann um den Hals gehangen, wird der Speisesaal betreten und sich über das Buffet gebeugt. - Mahlzeit!
Man müsste ohnehin auch mal feststellen, dasssolche Grundregeln auch für alle Altersgruppen (Kinder ausgenommen)gelten. Auchder Jugendliche sollte durchaus in der Lage dazu sein. Ansonsten fühlen sichdann einige sehr schnell dazu bewogen, sich wieder jugendlich zu fühlen und esdadurch zu legitimieren.
Also: Egal ob rasierte und stramme Andreas Gabalier-Beine oder dürreIgelbeine.- beim Abendessen gehören sie in die langen Hosenbeine.
Ansonsten aber: Leben und Leben lassen.... -
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Endlich mal was Neues? Der Thread wurde erst am Sonntag eröffnet und der Threaderöffner @AIDAstar berichtete direkt vom derzeitigen Stand auf der blu. Ich denke nicht, dass sich innerhalb von vier bis fünf Tagen Grundsätzliches zum Handtuchpfand ändern würde.
Lieber Threadsprenger, vor lauter Postingfieber dürfte dir entgangen sein, dass ich unter 169 eine Frage gestellt habe, welche sich auf Post 26 bezog. Darin berichtete der Threaderöffner, dass die Pfandgeschichte auf der Blu wieder eingeführt sei. Wobei ich eingeräumt habe, mir nicht sicher zu sein, ob dies nun Satire sein soll. Also stellte ich die Frage, wie denn nun der Sachstand ist. Und auf Seite 10 kam dann eine Antwort darauf. Eine Antwort von jemandem, der nicht am Thema vorbeigepostet hat....In diesem Sinne
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Danke! Auf Seite 10!!!! Endlich mal Neues und vor allem Informatives für alle (daran Interessierten)
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Ich unterbreche ja nur ungern, aber hier -auf mittlerweile Seite 9 des Threads-, möchte ich mich mal kurz auf den Grundsachverhalt von Seite 1 beziehen. Und dies aus dem Grund, die Frage zu klären -möglicherweise ist sie ja von allgemeinem Interesse-, ob denn nun aktuell noch das Handtuchpfand abgeschafft ist. In einem Beitrag von Seite 2 wird dies zumindest als schon wieder revidiert dargestellt. Oder war das wieder "Satire"? Also: Gibt es aktuell wieder das Handtuchpfand?
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Im letzten Teil durchquert Teddy Kaufhof Mittelamerika, erreicht den Pazifik, besucht auf Cayman Island die Rochen, bekommt ein (unmoralisches) Angebot und -sucht in Costa Rica ein noch fauleres Tiere als den Teddy...
Mit dem direkten Zugriff auch auf die Bilder - zu lesen unter diesem Link:
http://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…teil-3-von-3--2
Karibik & Mittelamerika, 28.02. - 14.03.2017 / Teil 3 von 3[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/dam/ro/api/v2/assets/z11_6b40ccce7d3642fabe7a4907f8a4ef4e/content/f_im_jpg_700xauto?use_common_typical=true&choose_largest_if_unavailable=true]
Panama"Oh wie schön ist Panama"
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- aber da war man wohl nicht in Colon. Auf die Stadt unseres Liegeplatzes jedenfalls trifft das eher nicht zu.
Vor mir liegt die Einfahrt vom Panamakanal und der Ausflug „Den Panamakanal hautnah erleben“
Zu Beginn des Ausflugs fährt der Bus ein kurzes Stück durch eben dieses Colon.
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Nach dem was ich da sehe, ist es wohl eher günstig, dort von einem Stadtrundgang auf eigene Faust (Pfote) abzusehen, denn alles wirkt wenig vertrauenserweckend. Und das ist noch geschönt ausgedrückt. Nach diesem Gesamteindruck erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass es -und dies günstigstenfalls- u. U. nicht bei der eigenen Faust bleibt. Kürzlich ist hier ja auch ein aktueller panamesischer
Fußball-Nationalspieler auf offener Straße erschossen worden.Bin jedenfalls froh, dass ich im Bus sitze und meine Leute unsere Habe noch bei sich haben.
Der Bus fährt nach Gamboa, dem Ausgangspunkt unserer Fahrt auf dem legendären Panamakanal. Auf dem Weg dorthin fahren wir zum Ende durch einen Wald, der schon als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Der wird jedoch offenbar (auch) als Müllkippe verwendet. Jedenfalls sind die eingesauten Ränder unserer Landstraßen dagegen eine Lachtablette. Am Straßenrand findet man auf der gesamten Strecke
-und das ist nicht übertrieben- so gut wie keine frei Stelle mehr. Wenn ich jetzt noch meinen Sperrmüll los werden wollte, - er müsste gestapelt werden. Scheint wohl ein Ausflugsziel des Mülltourismus zu sein.
Gamboa liegt etwa am Ende des Gatun-Sees und so beginnt unsere Fahrt an einer Stelle, wo der Panamakanal auch wirklich nur noch ein breiter Kanal ist.
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Auf dem mehrstöckigen Ausflugsboot sicher ich mir ein Plätzchen auf dem Oberdeck. Da das Deck aber nicht vollends überdacht ist, wird mein Aufenthalt dort zwischenzeitlich mal
durch einen Regenschauer unterbrochen. Ich flüchte lieber zeitweise ins Trockene, da ich ja zwangsweise wasserscheu bin. Habt ihr ne Ahnung wie lange ich Fellträger zum Trocknen brauche?
Und ob meine geliebten Buttons auch wirklich rostfrei sind?
Und genau von solchen Buttons bekomme ich nun einen mit Panama-Flagge.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_fd0987d541dc416a8ba94f00f4be3828/travelreports/item/children/image]Als Ausgleich für den Aida-Button 2017, der ja enttäuschenderweise an Bord nicht zu bekommen ist. Mal sehen, ob ich im Laufe des Jahres da noch dran komme. Jetzt auf der MAR jedenfalls nicht.
Ich versuche nun also, den Panamakanal zu bezwingen und den Orden bekomme ich also schon mal im Vorfeld. Genau wie damals, als ich den NASA-Button angesteckt bekommen habe.
Wenn das so weitergeht - und das geht es hoffentlich - habe ich wohl bald keinen Platz mehr. Meine Leute sagen, dass ich dann zu Piercing übergehen muss - Aua.Nun fahre ich also auf dem Panamakanal. Teddy schlägt sich zum Pazifik durch! Ein einheimischer Guide erklärt über Mikrofon während der ganzen Fahrt unermüdlich und in gut verständlichem Deutsch
die Geschichte/die Umgebung und macht auf Highligts am Ufer aufmerksam.
Als erstes fahren wir an einer Gefängnisanlage direkt am Ufer vorbei. So richtig wie im Film, so mit nem richtigen Wachturm. Ein Dschungelcamp.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_7585f1c0c80744b994cd02a84d722c8b/travelreports/item/children/image]Früher waren hier wohl mal politische Gefangene untergebracht. Heute sind es Leute., die z. B. Abfall in den Wald schmeißen. So sagen zumindest meine Leute.
Na ja, jetzt können sie wenigstens eine schöne Aussicht genießen- und das richtig lange. - Eben nur von der falschen Seite….
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_14a3d37992944a98bcc9f7d316e1e989/travelreports/item/children/image]Wir fahren nun auf die erste Schleuse zu. Es geht sozusagen „bergab“, d. h. die Schleusenkammer ist gefüllt und es wird einige Meter nach unten gehen. Langsam fahren wir ein
und an beiden Seiten sind die typischen silbernen Lokomotiven, die Zugmaschinen.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_6a5656f44efd405eb5c9280fec1eeddc/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_e81cb6af9744427ea8a783fc2fb84c20/travelreports/item/children/image]
Aus den Bordlautsprechern dröhnt bei der Einfahrt martialische Musik. Und ich müsste mich schon täuschen, wenn das nicht…, Rammstein am Panamakanal - wer hätte das gedacht! Also Hut ab
- und wenn es dann noch ein Panamahut ist…
Die Einfahrt wird also richtig zelebriert und bekommt etwas Erhebendes.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_a7e2860c9deb4859a6f3f3c3f4e129b8/travelreports/item/children/image]In der nächsten Schleuse dann, werden es überraschenderweise eher deutsche Volksmusikklänge sein. Tja, eine kontrastreiche Mischung -wie die gesamte Reise. Das Schleusentor ist schon halb geschlossen, als man sich entschließt, noch ein mittelgroßes Containerschiff hinter uns einfahren zu lassen. Das verzögert die Sache nun auch für die nächsten Schleusen erheblich, bringt aber auch erst das richtige Feeling. Knapp hinter uns schwimmt es nun und insbesondere wenn man ins untere Deck geht, blickt man an einem gewaltigen Bug hoch. So nah!
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_cbd93672ae8343cfb385ea097393fbd8/travelreports/item/children/image]Wenn das im freien Wasser geschehen wäre, dann hätt ich mir wohl vor Angst ins Jeanshöschen gemacht. Wie imposant muss wohl dann erst solch ein Anblick bei einem Containerriesen sein, wie sie ja auch auf dem Kanal fahren? Bis wir nun „unten sind, dauert es einige Zeit,
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_85b8b743ca0e4811a63137c6ef217747/travelreports/item/children/image]aber dann gehen die Tore auf und unsere Fahrt weiter.
Die nächste Schleuse ist die bekannte „Miraflores-Schleuse“.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_489adb5982974741a595362b72793829/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_135c6c49eaab4f45ad7a23cef7bda6fd/travelreports/item/children/image]
Und hier sind es gleich 2 Kammern, welche wir passieren müssen. Und wieder folgt uns das Containerschiff. Die Sicherung mit den Stahltrossen und durch die Loks, gibt mir dabei ein
nicht zu unterschätzendes Gefühl der Sicherheit.Denn der Riese rückt uns in der Schleuse doch ziemlich auf die Pelle. Und könnte er weiterfahren, würden wir wohl mindestens erheblich an Schiffslänge verlieren. Teddy würde dann wohl plötzlich vorne sitzen. Wie übrigens alle anderen auch. Und ich glaube, dass ich mir da noch was Schönrede.
Offenbar wollen viele Leute den Teddy bei der Bezwingung des Kanals erleben. Die Zuschauertribünen jedenfalls sind voll. Danke, ich werde mein Bestes geben.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_889c50c0747545b99dbf324b3cf9182d/travelreports/item/children/image]Im Hintergrund sehe ich nun auch noch den Panamatrain vorbeifahren.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_c3e2d573691645e4bbb7a1961193d47a/travelreports/item/children/image]Bestimmt auch ein schöner Ausflug. Aber ihr merkt es ja vielleicht, ich bin im Moment ganz fasziniert von meiner Tour.
Die letzten Schleusentore öffnen sich und vor mir breitet sich der Pazifik aus.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_21aa9cac07394b6d8837bbfa37edc7f7/travelreports/item/children/image]Spontan geht mir etwas durch den Kopf. Es wäre nun doch gar nicht mehr so weit nach z. B. Hawaii, den Galapagos-Inseln, der Südsee, aber wir biegen später nach links ab in Richtung Panama-City.
Okay, mein Hauptschiff steht ja im Moment auch an der falschen Seite und der Ausflugsdampfer wäre wohl eher nicht zum Weiterfahren geeignet...
(alles ein wenig rustikal hier, aber ich gehe mal davon aus, dass die im Zweifelsfall wenigstens noch schwimmen...)
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_e3adc38544e7485a95e0c0af7a9e7968/travelreports/item/children/image]Mein Vorschlag, dann doch demnächst mal dorthin zu fahren, findet in der Folge dann auch weiterhin eher wenig Beachtung und so beobachte ich die vielen Ozeanriesen welche vor der Einfahrt darauf warten, dass in die andere Richtung geschleust wird.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_fa056f3bb3ac4bf6a969c8a3fbbdfb06/travelreports/item/children/image]Es war mir gar nicht so richtig aufgefallen, dass wir die ganze Fahrt keinen Gegenverkehr hatten…. Vor allem aber beobachte ich nun die Skyline der Neustadt von Panama City- offenbar eine Trabantenstadt. Auch Trump hat hier ein Häuschen hingesetzt.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_924b0e008fc54b429adb16f9718f32e0/travelreports/item/children/image]Als wir nun zum Ziel unserer Durchfahrt kommen, einer Marina, ist schon fast die „Alle Mann (plus Teddy) an Bord Zeit“ erreicht. Und wir müssen ja nun noch Mittelamerika mit dem Bus durchqueren,
also wieder zur Atlantikseite von Panama. Na, da werden ja einige hundert Leute zu spät kommen. Ist aber gerade bei der Tour nicht ungewöhnlich, da man ja nie weiß, wie lange die Schleusungsvorgänge dauern. Und unsere Verspätung liegt dabei wohl eher noch im Mittelmaß des Gewohnten.
Auch im Dunkeln ist Colon natürlich nicht unbedingt vertrauenserweckender geworden. Und so bin ich froh, ausgestattet mit einer neuen Trophäe, dem Panama-Button, wieder den rettenden Hafen und das schwimmende Hotel zu erreichen.
Für mich war es ein wirklich toller Ausflug. Ein einmaliges Erlebnis. Obwohl es keinen Panamahut in meiner Größe gab. So geht es mit Zertifikat,
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_385c85efcc11452cbfff87745ab4eb61/travelreports/item/children/image]
aber ohne Hut nach Costa Rica.Wir werden übrigens das erste Schiff sein, dass dort sturmbedingt seit 5 Tagen anlegen kann. Glück gehabt.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_67669a3c90ed46e088c5b0f91e7b781d/travelreports/item/children/image]Costa Rica/ Puerto Limon
Kaum zu glauben. Meine Leute behaupten, dass es hier ein Tier geben soll, welches noch fauler ist, als Teddy Kaufhof. Ich denke darüber nach, was ich sonst so den ganzen Tag mache (oder eben nicht mache) und halte es im Ergebnis für ziemlich unmöglich. Aber ich werde die Sache heute mal im Auge behalten.
„La Pura Vida - Das pralle Leben“, das ist in Costa Rica wohl das Motto.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_66e7e376c24a44fdbd752c8fb99e3191/travelreports/item/children/image]Auch unsere Reiseleiterin erzählt zu Beginn der Tour, dass hier angeblich so ziemlich die glücklichsten Menschen leben. Anscheinend gilt das auch für Gäste, denn ich wohne zwar nicht hier, bin aber heute ziemlich glücklich. Scheint wieder ein klasse Tag zu werden.
Ach ja, ich muss ja noch sagen, dass wir bereits im Vorfeld eine Tagestour bei „Red Frog Tours“, einem örtlichen Anbieter gebucht haben. Ich weiß ja auch von dem dauernden Zank in den Foren, welcher der Anbieter denn nun der Bessere sei, „Red Frog“ oder irgendwas mit z. B. „Carina“. Dazu kann ich hier mal ganz klar sagen: „Ich weiß es nicht!“ Und es ist mir auch herzlich egal. Jedenfalls finde ich meinen Ausflug heute toll.
Kurz hinter dem Ausgang des Hafengeländes, in der ersten Seitenstraße, steht eine Frau (nehme mal an, dass es die Chefin ist) mit Namenslisten und sagt den vielen Leuten, wo man hin muss.
Alles wirkt gut organisiert und wir steigen in einen Kleinbus. Fast hätten wir übersehen, dass auf den Sitzen sogar Zettel mit den Namen liegen. Auch insofern haben wir unseren festen Platz
und es besteht nicht die Gefahr, dass wieder so ein neunmalkluger Egomane meint, dass man sich nach jedem Stop immer da hinsetzt wo man es gerade gut findet - egal ob da noch Sachen von anderen liegen- und so alles durcheinanderbringt. Kennt man ja. Das für mich übrigens kein Namensschild dort steht, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Egal. Hauptsache ich werde nicht mit dem Rucksack in den Fußraum gestellt. Unsere angenehm kleine Gruppe von 12 oder 14 Leuten fährt nun zuerst zum Nationalpark.
Auf dem Weg dorthin halten wir noch kurz an einer Bananenplantage. Also in die Verpackungshalle dürfen wir schon mal nicht. Im Gegenteil werde ich von den Lagerarbeitern misstrauisch beäugt.
Haben die noch nie nen Teddy gesehen, denke ich noch. Später wird mir dann aber einiges klarer. Was soll ich sagen, die Bananen sehen ja meist toll aus, wenn sie zu uns kommen.
Aber da wird auch einiges für getan. Bei der Ungezieferbekämpfung ist man nicht zimperlich und nicht alles soll der Verbraucher wissen.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_d5cb666cdae04ae5914539474c76066b/travelreports/item/children/image]Ist jedenfalls wohl nicht so gesundheitsfördernd, so ein Spaziergang in der Plantage. Geschweige denn, dort zu arbeiten. Gottseidank ist um die Bananen rum ja noch ne Schale- aber reicht das?
Jedenfalls fällt mir gerade ein: „Vor und nach dem Essen - Finger waschen nicht vergessen.“ -Mindestens.
Der Nationalpark "Cahuita" ist erreicht.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_3afa9b09a82e47a9b77f1ce5a8ac0885/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_51c06d63fdc646c695069c538bf92d81/travelreports/item/children/image]
Nun will ich aber mal sehen, ob es hier wirklich so ein Tier gibt. Der Weg führt immer in der Nähe vom Strand entlang und ist von diesem nur durch einen Streifen von Vegetation getrennt.
Immer wieder ergeben sich tolle Einblicke auf das Meer und den Strand.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_b2529ef0b6a044c894f91b9798009742/travelreports/item/children/image]Manche Leute laufen hier sogar barfuß rum. Haben die denn keine Schuhe? Also ich ja auch nicht, aber ich werde ja auch getragen.
So, ich hatte es mir fast schon so gedacht. Erst kurze Zeit sind wir unterwegs, als man schon so ein faules Tier im Baum entdeckt haben will. Also ich sehe nichts, außer irgendwas Dunklem.
Selbst meine Leute geben schließlich zu, dass sie eigentlich Nichts sehen. Den Beweis mit dem faulsten Tier bleiben sie mir also noch schuldig. Der Wettbewerb läuft weiter.
Im Moment steht also noch unangefochten der Teddy an der Spitze. So wird es wohl auch bleiben, denke ich. Und zunächst bleibt es auch so.
Stattdessen entdecke ich Leguane, andere Echsen, wie z. b. einen Stirnlappenbasilak, Ameisen, Spinnen und auch eine richtige Schlange.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_542da1d9c6d541599a30cbd884c547c9/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_c683d568cd4a47cead40cb6d0dd76c07/travelreports/item/children/image]
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_d1555e1d307b4c48bae13d934e4da1ed/travelreports/item/children/image]
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_6585a4fda4564aa7a38b138b5a6cc3e2/travelreports/item/children/image]
Meine Leute hingegen kriegen Genickstarre, weil sie immer noch verzweifelt nach diesem angeblich existierenden faulen Tier in den Bäumen suchen.
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Die habe ich nicht und an dieser Stelle erklärt unsere Begleiterin, dass man nun schwimmen gehen kann und dann allein und ggf. auch am Strand zurücklaufen kann.
Meine Leute sind mal wieder durchgeschwitzt und nutzen die Gelegenheit zu einer Abkühlung im Meer. Das ist zwar von den Stürmen recht aufgewühlt, aber offenbar dermaßen warm,
dass sie von Badewannentemperatur und geringem Erfrischungsfaktor sprechen.
Mir ist das ja eh egal. Vielmehr interessiert mich ein Bär, der plötzlich aus dem Busch kommt.
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Gut dass einer bei mir geblieben ist - am Ende bereichert der seinen Speiseplan noch mit dem Teddy. Man weiß ja nie. Andere Länder, andere Essgewohnheiten.Nun wird aber zurückgelaufen und meine Leute geben nicht auf. Sie beschließen, den gleichen Weg, also durch den Wald, zurückzulaufen. Man hofft noch immer auf das faule Tier.
Und dann drohen sie und beschimpfen mich plötzlich. Wenn man jetzt nicht dieses faulere Tier entdeckt, so sagen sie, will man ersatzweise mich in einen Baum hängen.
Dabei sprechen sie von einem „Vierpfoten-Faultier.“ Mehrfach wiederholen sie das noch und ich frage mich, zu was die noch alles fähig sind.
Und dann sehe ich aber 3 Personen, die regungslos nach oben schauen, sodass ich glaube, dass die auch schon die Halsstarre haben. Stimmt gar nicht, sie haben etwas entdeckt.
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welches ich schon im Reich der Fabelwesen gesehen habe. Noch immer zweifelnd schaue ich mir die Sache mal genauer an. Hat das Zotteltier sich gerade bewegt? Wenn, dann aber gaaaanz laaaaaangsam.
Nach einiger Zeit muss ich es einsehen. Also wenn dieser lustig aussehende Zottel nicht ab und an mal wenigstens so wie ich eine Kreuzfahrt macht, dann ist dieses Tier wohl wirklich noch fauler,
als der Teddy auf seinem Regal. Ich nenne es dann mal Faultier.
Meine Leute übrigens, finden es ab jetzt immer wieder lustig, mich hingegen „Vierpfoten-Faultier“ zu nennen. Ha, Ha,- ich lach mich schlapp.
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Fast wären sie wenig später für ihre Unverschämtheiten bestraft worden. Bei der Weiterfahrt halten wir an einem Obststand an.
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Ein Reiseleiter aber hält sie unglücklicherweise leider noch vom Kauf ab und vermasselt mir so die Tour. Der erklärt nämlich, dass die dicken Bananen Kochbananen sind,
also nicht halten, was sie vom Aussehen her versprechen. Für den rohen Verzehr sind sie eher nicht geeignet. Man, was hätte ich gelacht. Wohl bekommts. Tja, die wissen eben doch nicht alles...
Etwas später fährt das Vierpfoten-Faultier mit dem Bus von dort weiter zu den Tortuguera- Kanälen. Die Sache mit den Kochbananen haben die mir aber offenbar übel genommen.
Und so wird die Freude auf das anstehende Abenteuer zunächst einmal verdorben. Da soll es nämlich nicht nur weitere Faultiere geben, sondern angeblich auch Indianer, die mich mit Pfeilen aus Blasrohren beschießen. Also, mit dem Faultier haben die ja auch Recht gehabt. Vielleicht sollte ich ab und an auch mal auf die hören. Ich glaube denen jetzt erstmal alles und ducke mich vor Angst in den Rucksack.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_5d4f1547321a4ab5a1165dd3a91a91e0/travelreports/item/children/image]Bis die mir sagen, dass sie mich nur veräppelt haben. Ich weiß auch nicht, warum die das mit mir machen. Teddy Kaufhof ist doch so bescheiden. Ab und an mal ne kleine Kreuzfahrt, nen paar Landgänge, Abenteuer und schon ist der Teddy zufrieden. Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt.
An den Kanälen angekommen, steigen wir in ein kleines Boot ein,
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Und wo sind jetzt die Kaimane???
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[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_5d75b79706eb4e0ab8bc4991964d9d83/travelreports/item/children/image]Und direkt bei der Polizeistation befinden sich diese Drogenverstecke, --so male ich mir die Sache weiter aus.
Sind aber wohl doch nur seltsame Vogelnester...
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Und da ist dann auch wieder so ein faules Tier. Bloß nicht bewegen - sonst verlierst du doch noch deinen Titel als "Faulstes Tier" an mich.
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Okay "Yeti", es bleibt dabei. Hast gewonnen!Auf dem Kanal sind wir richtig lange. Doch dann ist auch dieser Teil der Tagestour zu Ende und am Sammelplatz von Red Frog Tours werden wir aus dem Abenteuer entlassen.
Im Hafen liegt dann noch die "Sea Cloud2".
Segeln - ob dass was für den Teddy ist?
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4. Seetag
Was für ein Tag. Das erste was ich höre ist, ob denn das „Vierpfoten-Faultier“ schon wach ist. Man, was für ein Brüller. Wenn ich nicht so faul wäre, würde ich mir auf die Schenkel schlagen.
Und noch etwas hält mich davon ab - Ich habe gar keine Schenkel.
Schönen guten Morgen auch.Aber es sollte noch besser kommen… Teddy hat einen Verehrer!!!
Ab und an wurden ja mal mal Fotos nach Hause gepostet. Und da war natürlich auch der Teddy drauf.
Und nun kommt eine Antwort zurück, die mein ganzes Leben verändern könnte.
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Teddy Kaufhof bekommt also ein (unmoralisches?) Angebot. Ein anderer Reiseteddy zeigt offenbar Interesse an dem Teddymädchen. Ich bin ganz aufgeregt. Mein erster Freund!
Doch es kommt alles anders. Bei der folgenden Antwort werden meine Interessen vollkommen übergangen und werden nicht mal abgefragt. Über meinen Kopf hinweg wird entschieden…
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War doch eigentlich ganz schnuckelig, der Finley...
Na ja, vielleicht haben die ja Recht damit, dass der nicht auch noch ne Bordkarte für lau bekommen kann. Und wenn der schon so anfängt, dass er nicht mit auf Reisen kommt…
Dann lassen wir das mal lieber sein. Aber irgendwann….. kommt auch für das Teddymädchen der Richtige….Cayman Island
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Zunächst sollte es ein Badetag am Seven Miles Beach werden, aber dann wollte ich doch noch mal die Rochen sehen. Die konnte ich damals nur von oben bewundern und diesmal hoffe ich auf Fotos mit derjenigen Kamera, die anders als ich, wasserdicht ist.
Mit Aida fahren wir also zu den Rochen. Das Ganze nennt sich „Rochen und Meer“.
Wie immer, wird in Cayman Island getendert und nach einem kurzen Fußweg steigen wir dann in einen der Busse. Alles so wie damals. Diesmal allerdings ist das Boot wesentlich größer.
Auf dem Weg zur Sandbank ist das Meer durchweg sehr flach und wohl daher schimmert das Wasser durch die Sonneneinstrahlung in schöner grüner Farbe.
In Erinnerung an die Pinkelaffäre auf St. Maarten denke ich mir, dass es ja in allen Farben schön aussieht - nur bei gelbem Wasser bin ich seit damals eher skeptisch, was den Zusammenhang mit der Sonneneinstrahlung betrifft.Zunächst geht es nun zu einen Riff, abseits der Sandbank. Hier darf geschnorchelt werden.
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Das ist jetzt nicht schlecht, was meine Leute mir so an Ergebnissen auf der Kamera vorweisen können, aber irgendwie habe ich vom ersten Mal noch andere Bilder im Kopf.
Das kennt ihr ja sicher auch, wenn man etwas Tolles wiederholen will… wird es schwer. Irgendwie haben wohl auch meine Leute noch so ein Bild im Kopf, als ob man seinerzeit in ein Aquarium getaucht ist.
So dermaßen eng zusammen lag das farbenprächtige Schöne damals -- in der Erinnerung. Heute ist es auch schön, aber eher weitläufiger. Mal hier, mal da und auch mal dort.
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Das empfiehlt sich, wenn man Tiere ohne 20 bis 30 menschliche Beinpaare sehen und fotografieren will. So hat das auch damals in Barbados, beim Schwimmen mit Schildkröten, geklappt.
Die Ausflugsheinis möchten zwar bei den Rochen gerne alle auf einem Haufen haben, damit sie auch ihre Fotos machen und verkaufen können, aber gezwungen werden kann man ja nicht.
Und so kann ich von oben beobachten, dass einige schwarze Schatten bei meinen Leuten vorbeiziehen.
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Nach dieser Aktion geht es zurück und mit dem Bus werden wir dann zum Strand gebracht. Das ist natürlich kein Abschnitt den man sich freiwillig aussuchen würde, aber es ist ja eh nur für kurze Zeit
und für ein Selfie von mir reicht die Umgebung allemal.
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[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_d2c18e3da876422f80f6be30aab5dfc7/travelreports/item/children/image]Ich sehe die Situation zunächst eher skeptisch. Zum Abbau von Teddys innerer Anspannung trägt dann aber wesentlich bei, als man mir versichert, dass diese beiden mehr oder weniger zahmen Leguane
wohl Pflanzenfresser sind. Unverdaulicher Schaumstoff und Plüschfell würde denen schwer im Magen liegen.Die Reise neigt sich dem Ende zu. In der Stadt George Town wird mit Teddy noch ein letzter Rundgang gemacht. Dabei geht es aber nicht in die zahlreichen Schmuckgeschäfte, sondern wir finden tatsächlich ein Geschäft mit Christbaumschmuck. Toll.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_366f54a4c12f4a2cb4e12732453dfbaf/travelreports/item/children/image]Wie schon von zahllosen Orten, kaufen wir auch hier eine Motiv-Weihnachtskugel.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_f575a0cb7fdd4010b3c7ee82ae7c3701/travelreports/item/children/image]Das hat sich bezüglich Souvenirs bei uns so eingebürgert und der Weihnachtsbaum wird mittlerweile ausschließlich nur noch mit solcherart Baumschmuck vollgehangen.
So haben wir wenigstens einmal im Jahr alles Mitgebrachte vor Augen. Und an dem also ziemlich internationalen Baum entdecke ich dann zu Weihnachten regelmäßig Ziele daran hängen,
an die ich mich manchmal erst dann wieder erinnern kann. Eine super Beschäftigung, da ich ja auch in der Weihnachtszeit oft allein zu Hause sitze -von den Rennmäusen mal abgesehen.
Aber die haben mit Weihnachten ja nichts im Sinn. Von meinem Regal jedenfalls, habe ich alles im Blick. Wenn es so weitergeht - und das geht es hoffentlich- werden wir wohl bald einen Zweitbaum aufstellen müssen.
Nun ist auch das wohl letzte Andenken eingetütet und gleich können meine Leute mal schön die Koffer packen. Morgen hat der Spaß hier ein Ende.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_7877012d3ba343f092cd7779046cadb5/travelreports/item/children/image]
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_155719c9650d4b39ba90c5351d5a46ea/travelreports/item/children/image]
Gegen Mittag des nächsten Tages müssen wir dann endgültig das Schiff verlassen.
Was für ein fröhlicher Busfahrer, der uns da zum Flughafen von Jamaika bringt. Oder sollte ich sagen, was für ein bekloppter, nerviger Typ. Die ganze Fahrt singt er Reggae-Songs und versucht uns,
teilweise am Lenkrad stehend, zum Mitsingen zu animieren. Seine Sangeskünste sprechen dabei für sich selbst. Nämlich, warum er Busfahrer und kein Sänger geworden ist. Einzig die Optik stimmt. Landestypisch denke ich, auch wenn sich das Karibik-Feeling bei seiner Darbietung nicht so recht einschleichen will. Ein Rasta-Man wie aus dem Bilderbuch.
Irgendwie schräg und nervig - Im Gesamtpaket dann aber doch lustig. Muss man wohl alles mal mitgemacht haben.Am Flughafen gibt es dann übrigens, insbesondere bei den Gates, zahllose Klimbim-Läden und für mich dann doch noch eine allerletzte Weihnachtskugel. Toll, denn Jamaika fehlte noch in der Sammlung.
Vom Flug erzähle ich mal nichts. Ihr könnt euch denken, wie der für mich verläuft…
Das „Versprechen“ mit dem Fensterplatz wird so ausgelegt, dass man sich da wohl „versprochen“ hat.
Das kann mir aber nicht den Spaß an dieser Reise verderben. Das war so eine tolle Mischung zwischen Strand und Abenteuer. So kontrastreich. Einfach ideal.Also von mir gibt es dafür volle 5 Pfoten!!!
Und jetzt steht auch schon die nächste Reise vor der Tür. Diesmal geht es in den Norden. Aber leider nicht bis zur Eisbärenverwandtschaft.
Hab trotzdem schon mal die Wintermütze rausgeholt. In so kalten Regionen war ich schon lange nicht mehr - daher seht ihr hier ein Kinderfoto von mir.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ca7178fb2837477093b2a1cd4d724564/travelreports/item/children/image]Erst gibt es ne Kurzreise und dann bleibt der Teddy einfach an Bord, hängt noch 7 Tage dran und macht so die nächste Reise gleich auch noch mit. Wenn ich doch schon mal da bin… Ich krieg den Hals eben nicht voll.
(Diese Reise hat mittlerweile auch schon stattgefunden, aber wegen eines defekten PC, kann der vorliegende Bericht in diesem Forum erst jetzt veröffentlicht werden. Musste schließlich erst warten, bis man dem mittellosen Teddy nen neuen PC gekauft hat.)
Bis dann,
Eurer Teddy Kaufhof - das Vierpfoten-Faultier auf Reisen.
-- E N D E -- -
Santo Domingo - der kulturelle Teil der Reise beginnt. Doch bevor der Teddy dann in diesem 2. Teil des Berichtes bei rauher See nach Südamerika fährt, ist er auf Antigua zur Sternstunde eingeladen...
Mit Direktzugriff auf die Bilder zu lesen unter diesem Link:
http://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…teil-2-von-3--2
Karibik & Mittelamerika, 28.02. - 14.03.2017 / Teil 2 von 3[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/dam/ro/api/v2/assets/z11_b2529ef0b6a044c894f91b9798009742/content/f_im_jpg_700xauto?use_common_typical=true&choose_largest_if_unavailable=true]
Antigua
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_768daef1090e41209212de374b753488/travelreports/item/children/image]
Eigentlich wollte ich heute einen Tag an der Dickinson Bay verbringen, aber -
Heute ist das Teddymädchen zur Sternstunde eingeladen!
Kaum zu glauben, aber schon bei meiner Ankunft lag ein extra Schreiben für mich auf dem Bett.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_0c90ba86f5a14c91b97511818e404488/travelreports/item/children/image]Und da es endlich mal eine teddygerechte Sternstunde, also kein Essen ist, darf ich diesmal mitkommen. Und lasse die Dickinson Bay dafür sausen.
Das die aber auch extra für mich so was planen -Klasse!
Voller Stolz erwarte ich nun die Begrüßung in der Aida-Bar, aber irgendwie nimmt man keine Notiz von mir. Okay, dass ein Gast nicht mit Rucksack, sondern im Rucksack zum Treffpunkt kommt,
ist wohl auch eher selten. Da kann mal schon mal übersehen werden. Das lasse ich mal durchgehen. Hauptsache ich darf mit.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_4b260259924b4025aa8f416c63297b8a/travelreports/item/children/image]Es geht mit einem schmucken Katamaran zu einem vorgelagerten Riff, einige hundert Meter weit auf See. Hier wird nun erstmal ne Runde geschnorchelt. Und die Runde ist wörtlich zu nehmen. Unter Führung wird ein Teil des Riffs umrundet.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_555e4e06ca994ccdacaf93e9dccb3c04/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_1b4457a6b6eb4b6ca6b9a48d3f2f7452/travelreports/item/children/image]
Ich, erklärtermaßen Nichtschwimmer, beobachte es von Bord aus und bin einfach nur froh hier zu sein. Der Teddy fühlt sich trotz fehlender Begrüßung heute sehr exklusiv. Ich glaube,
ich nenne mich ab heute Teddy von Kaufhof.
Später wird mit dem so von eigenen Gnaden adeligen Teddymädchen dann noch ein Strand angefahren. Und während ich mein Plüschfell im Fahrtwind durchpusten lasse,
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_e3e420e778ef445980dadf6a99e8f370/travelreports/item/children/image]gibt es auf dem Weg dorthin, auch wieder Alkohol. Das brauche ich aber heute nicht. Ich genieße meine Sternstunde lieber nüchtern.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_4e38e54f5e474672ad5b9e2abd0ebe21/travelreports/item/children/image]Am Strand kann man nun durch das Wasser an Land waten. Mir wird das von meinen Leuten aber verwehrt. Angeblich besteht die Gefahr, dass ich nass werde.
Und auch in das Gruppenfoto kann ich mich leider nicht hereindrängen.
Und dann biegen wir auch bald wieder in die Hafenbucht ein - Kurs St. Johns
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_dc7622c232c34878b772f60d252adc52/travelreports/item/children/image]Was für eine tolle Sternstunde. Und das, obwohl es noch gar nicht dunkel ist.
Nach dem Anlegen im Hafen von St. Johns werde ich -auf mein Verlangen (man könnte es auch Bitte nennen)- noch ein wenig durch den Ort getragen. Heute ist aber Sonntag und da haben selbst die meisten Klimbim-Läden geschlossen.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_b9f0555b79ee4a28b84c43ccfb6c1f01/travelreports/item/children/image]Wird nun auch Zeit, dass ich wieder an Bord komme. Gleich geht es wieder los. Ab auf See.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_114fb888048b41af9c088ec3d3709cdd/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_0600525a86f04f5b8c7a27b97b6e4967/travelreports/item/children/image]
Noch ein Seetag und dann ist die Hälfte der Reise schon rum. Und damit ist jetzt auch erstmal Schluss mit den Bade- und Strandgeschichten,
wo ich bauartbedingt oftmals nur anderen beim plantschen zusehen kann. Ab jetzt gehe ich langsam zum kulturellen Teil meiner Reise über. Der Teil, der mich so richtig begeistern wird.
Ab jetzt kann Teddy wieder voll mitmischen.Also erstmal steht mir natürlich wieder ein Tag in der Kabine bevor. Es ist halt Seetag und da lässt man den Teddy oft stundenlang allein...
2. Seetag
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_bf86f0580a584c099fda42cded426711/travelreports/item/children/image]Mangels Freigang bin ich immer auf das angewiesen, was man mir erzählt, oder was ich dann später so von den Kabinengesprächen aufschnappe.
Eigentlich spielt das Thema Liegenbesetzer dabei nie eine Rolle, aber ich weiß ja aus den Foren, dass es stets ein großer Aufreger ist. Ich würde die folgende Story dennoch kaum erzählen, wenn das Geschehene nicht vollkommen anders, nämlich ganz anders unverschämt wäre.
Ein Pärchen erscheint recht spät auf dem Sonnendeck und blickt sich suchend nach freien Liegen um. - Ein um diese Uhrzeit recht schwieriges Unterfangen.- Kurzerhand fällt dann die Wahl auf 2
mit gelb/weißen Handtüchern eingedeckte Liegen und man redet sich dann wohl ein, hier Liegenbesetzer der übelsten Sorte enttarnt zu haben. Jedenfalls räumt man diese beiden Liegen leer und schlüpft
so in die Rolle eines Robin Hood, allerdings nur für sich selbst und um es mal klar auszudrücken, man ist hier ausschließlich sich selbst der Nächste. Und dass dem so ist, zeigt sich im Folgenden.
Kaum die Liegen gekapert, wird erstmal -und das wiederholt sich den Tag über mehrfach, stundenlang weggegangen und der neu abgesteckte Claim steht einsam in der Sonne. Was für eine verlogene und selbstgefällige Sch…
Ob diese Weltverbesserer mit ihrer Aktion tatsächlich Liegenbesetzter enttarnt haben, kann ich nicht genau sagen, da ich auch nicht weiß, wie lange die Sachen zuvor darauf gelegen haben. Ist mir in diesem Zusammenhang auch herzlich egal, denn allzu lang kann es nicht gewesen sein. Als die Erstnutzer dann wenig später auftauchen, sind die Liegen schon derart verstellt, dass sie von denen nicht mehr identifiziert werden können. Und von den beiden Robin Hoods ist da schon nur noch der männliche Teil da und der - zuvor noch laut tönend "ist mir doch egal" ist nun natürlich zu feige, sich zu outen und stellt sich schlafend.Die Liegendiebe (selbstgefälligen "Befreier") scheinen eh ein etwas selbstlastiges Verständnis von Gesellschaftsverhalten zu haben. Noch während der Liegenaktion erzählen sie Jemandem, wie unmöglich doch andere (gefühlt wohl alle anderen an Bord) sich verhalten. Da habe man sich gestern Abend an einen Stehtisch gestellt (wahrscheinlich hat man ihn eher besetzt) und nachfolgend kamen dann wohl die Erstnutzer von der Tanzfläche zurück und wollten doch tatsächlich wieder an genau den Tisch, wo noch ihre gefüllten Gläser standen….
(Kommentar: Also Sachen gibt es. Weggegangen - Platz vergangen. Das lernt man doch ganz früh. Hätten doch nichts Trinken müssen. Haben die bestimmt nur gemacht, um den Tisch freizuhalten. Da hat man bestimmt übelste „Tischbesetzter“ enttarnt. Aber jetzt hat man ja endlich selber einen Platz.)
Das nimmt dann doch alles sehr skurrile Formen an.
An dieser Stelle jedenfalls einen herzlichen Dank an das selbstgefällige Pärchen aus dem Schwabenland. Ihr habt das Bordleben auf eure Art doch sehr bereichert.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_86a7f009d51f407e8250499c3cb193fc/travelreports/item/children/image]
Santo Domingo
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Vor der Terminalhalle steht eine Unmenge von Taxen. Meine Tour soll zunächst mal zu den „3 Augen Höhlen“, also den „Cueva los tres ojos“ gehen. Also, erstmal ein kräftiges „Hola hombres!“ in die Menge - der Teddy kann nämlich Spanisch, - so meint er zumindest. Als ich nach meiner kernigen Begrüßung dann aber auch auf Spanisch das Taxi ordern und in Preisverhandlungen gehen will, antwortet man mir gnadenlos auf Englisch. Woran bloß, hat man mich als Ausländer erkannt?
Aber die Antwort, die ich eigentlich auf Spanisch erwartet habe, gefällt mir auch auf Englisch nicht. Wohl enttäuscht darüber, dass ich keine Inselrundfahrt o. ä. möchte, bietet er als Fahrpreis 20 Dollar an.
Nach meiner Nörgelei mischt sich dann ein anderer Mann ein und bietet den auf der offiziellen Preistafel ausgewiesenen Fahrpreis von 15 Dollar an. Dafür werden wir aber nun in die hinterletzte Ecke des Platzes geführt, wahrscheinlich das Areal für die Kurzstrecken und dort steht dann auch ein Fahrer bereit und es geht los.
Nach etwa 15 Minuten sind wir dann da und noch vor dem Aussteigen werden wir direkt von einem fließend Deutsch sprechenden Mann angesprochen, der uns eine Führung aufschwätzen will. Aber da bin ich dann doch Kulturbanause. Ich brauch keine Führung, ich werde schon getragen. Das ist Führung genug.Unser Fahrer will nun unbedingt einen Rückholtermin mit uns ausmachen. Er gaukelt uns vor, dass wir sonst wohl kein freies Taxi finden werden. Und im Moment sehe ich auch keins und so glaube ich ihm das mal. Also vereinbaren wir einen Termin für 1 ½ Stunden später. Ein Zeitfenster welches dann tatsächlich ausreichend ist.
Die "3 Augen", ich hatte es ja obenstehend schon so übersetzt, sind wohl eingestürzte Hohlräume, die nach oben offen und unten mit Wasser gefüllt sind. Von oben betrachtet, sieht die Sache dann eben wie
3 Augen aus. So reime ich mir das jedenfalls zusammen, denn auf die Führung hat der Teddy ja für alle verzichtet. Also eigentlich so ähnlich wie die Cenotes in Mexico - nur nicht so tief.Das ganze befindet sich in einem kleinen Park und über Treppen geht es nun hinab zum ersten See.
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Dann kommt der zweite und am dritten See schließlich, der zählt nicht zu den 3 Augen, da er nicht nach oben offen ist, fährt eine Art Fähre.
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Für einen Dollar bringen die Jungs einen rüber. Teddys zahlen entsprechend weniger - in meinem Fall also wie immer Nichts.
Im Moment sind wir die einzigen Fahrgäste und so auch an der anderen Seite zunächst allein. Und dann zeigt sich, wie gut meine Leute diese 2 Dollar investiert haben. Wir gelangen an das 3. Auge, dass größte der 3. Ein recht großer See, den man oberirdisch übrigens auch zu Fuß umrunden kann.
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[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_bfbc97dd5ab24369903a8f9e1c88a99a/travelreports/item/children/image]So müssen wir uns weitestgehend auf einen Steg beschränken.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_de4615b205de48dd881d57cc0212dfdb/travelreports/item/children/image]Aber das sieht von hier unten jedenfalls alles total Klasse aus.
Und darauf, eigentlich das Beste, müssen die meisten geführten Ausflüge aus Zeitgründen verzichten. Den Leuten, welche auf eigene Faust dort sind, kann ich daher nur raten, die Überfahrt zu machen
und nicht etwa zu denken „Was soll da noch kommen?“. Okay, sensationell ist es nicht, aber auf jeden Fall wunderschön.Am Ausgang angekommen, stellen wir auf der einen Seite fest, dass wir noch 20 Minuten Zeit bis zur vereinbarten Rückfahrt haben und andererseits, dass wir entgegen der Weissagung unseres Fahrers, offenbar doch einige andere Mitfahrgelegenheiten gehabt hätten. Aber was soll`s. Wir haben ja Zeit und verlassen uns mal drauf, dass unser Fahrer auch wirklich zurückkommt. Und so geschieht es dann,
mit noch dazu mitteleuropäischer Pünktlichkeit.Mein Wunsch ist nun eine Stadtbesichtigung in Santo Domingo. Die Fahrt dorthin führt durch ein Viertel, in welchem man sich nichts sehnlicher wünscht, als bloß keine Panne zu haben. Auch bei einer Fahrradtour dürfte man bei dieser Teilstrecke wohl automatisch ein nie für möglich gehaltenes Leistungsvermögen an den Tag legen. Das ist die Sache mit Schein und Sein.
Die touristischen Zentren zeigen eben oft ein Bild, welches an der Realität vorbei geht. Krass wird dies später auch noch in Panama deutlich. Es gibt Dinge, die kann man sich einfach nicht Schönreden,
aber auch nicht ändern.Ich gebe zumindest mein Bestes, um wenigstens den Taxifahrer, bzw. dessen Unternehmen wirtschaftlich zu unterstützen, indem ich die geforderten 20 Dollar zahle. Bin dann doch froh, heil und ohne außerplanmäßigem Halt, erst in der City aussteigen zu müssen.
Für unseren Fahrer ist dies alles natürlich eher selbstverständlich, wie auch die folgende skurrile Situation, die sich bei einem Stopp an einer Kreuzung vor meinen Augen abspielt.
Die Einheimischen nutzen so eine Art Sammeltaxi. Und nun die folgende Szenerie: Eine Dominikanerin mit ausladend ausgeprägter Figur öffnet die hintere Tür eines Pkw und ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber - obwohl die Rückbank für unsere Verhältnisse doch mit 3 Personen schon voll besetzt wäre, quetscht sie sich noch - wie selbstverständlich und noch dazu mit einem Riesen-Einkaufsbeutel auf genau diese Rückbank. Sie jedenfalls scheint zu sitzen und die Tür geht überraschenderweise auch noch zu. Unser Fahrer lacht zwar, zeigt aber keine Reaktion, dass dies über das dortige Alltagsgeschehen hinausgeht.
Für mich sieht die Szene von hinten aus wie bei „Wetten dass“. Wenn es da mal wieder darum geht, wie viele Menschen ich in einen Pkw bekomme. Also hier nun -meiner Meinung nach- nicht einer mehr zusätzlich…
Die Männer sitzen wegen dem anatomisch bedingten einnehmenden Wesen der zugestiegenen Dominikanerin schon übereinandergestapelt auf der Rückbank. Also die Wette ist verloren, da passt kein Teddy und nicht Mal mehr ein Blatt Papier zwischen.
Der Wagen liegt auch schon ordentlich und in Schräglage in den Federn. Andere Länder - andere Sitten. Aber genau solche Beobachtungen sind es ja, die den besonderen Reiz einer jeden Reise ausmachen. Diese netten einprägsamen Randerlebnisse - echte Highlights.
-Wie eben auch die Pinkel-Affäre auf St. Maarten.In der Stadt fällt nun als erstes auf, dass überall Polizei oder sonstige bewaffnete Kräfte patroullieren. Allerdings, ohne das man sich in irgendeiner Weise bedrängt oder belästigt vorkommt. Das wird später in Kolumbien auch so sein. Sie sind auch wirklich nur im Zentrum. Ich fühle mich jedenfalls sicher und will nicht unken, wie es ohne die netten Polizisten wäre...
Und auch das sehe ich: So ein Leihwagenabenteuer muss nicht immer gut ausgehen. Wehe dem der z. B. in einen Unfall verwickelt ist. Also wo da überall noch Polizei herkommt.... Zumindest der Tag dürfte für die Beteiligten gelaufen sein. - Günstigstenfalls.....Von außen besichtigen wir einige Gebäude und für geringen Eintritt auch die Festung. Dies allerdings auch nur, wegen dem Blick auf das Schiff. Es liegt nicht allzu weit weg, auf der gegenüberliegenden Seite.
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Insgesamt will ich es mal so ausdrücken: Die Stadtbesichtigung kann man machen - muss man aber nicht. Also ich meine, man verpasst kulturell nicht allzu viel.
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Da wird das kommende Ziel, die Stadt Cartagena, die Latte schon um einiges höher legen...
Interessant ist dann noch der Besuch eines örtlichen Supermarktes. Einige Erfrischungen gekauft und nach Umrechnung ultra-wenig bezahlt. Ob der an der Kasse sich mit seinem Taschenrechner verrechnet hat? Habe sogar noch örtliches Kleingeld wiederbekommen. Im Vergleich dazu sind die Taxipreise dann eigentlich doch recht hoch. Ein Taxi nehmen wir aber dann für den Rückweg zum Schiff, obwohl man dies von der Strecke her auch zu Fuß hätte erledigen können. Denn neben der großen Brücke über dem Fluss, gibt es auch eine Ponton-Brücke, welche die Strecke erheblich verkürzt, sodass meine Leute mich wohl in geschätzten 15 Minuten zum Schiff geschleppt hätten.
Wegen der Strecke und möglicher unerwünschter "Streckenposten" aber, fällt die Wahl auf die Taxirückfahrt, denn irgendwie bin ich mir nicht sicher, ob der Fußweg zum Schiff dann nicht doch wieder in - sagen wir mal „touristisch unerschlossenes“ Gebiet führt. Die Eindrücke der vorherigen Taxifahrt erzeugen doch noch ein gewisses nachhaltiges Kopfkino bei mir. Und ich hänge doch sehr an meinen Habseligkeiten. Letztlich führt die Strecke dann aber doch an der Hauptstraße entlang und dennoch reißt die Polizeipräsenz auch hier nicht ab.
Mit dem Taxi also kommen alle sicher an und für meine Leute hat es noch den Vorteil, dass sie auch bequem zum Schiff kommen.
Und die Elektrik ist hier an Bord auch irgendwie vertrauenserweckender, als vor Ort...
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Ist halt Holz - das "arbeitet" ja bekanntlich.3. Seetag
Hier an Bord ist ja gestern ungefähr die Hälfte der Passagiere ausgetauscht worden. Tja, die werden es für die nächste Zeit wohl ein wenig kälter haben. Bei uns hier wird es hingegen noch einen Tacken wärmer und irgendwie auch drückender. Ich fahre ja auch grobe Richtung Äquator. Ganz so drückend ist es dann aber erstmal nicht, denn wir sind ja auf See. Der Seegang und Wind werden übrigens auch immer kräftiger
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und später weiß der Kapitän zu berichten, dass nach unserer Wegfahrt auch z. B. auf Antigua ein gewisser wettertechnischer Unfriede eingekehrt ist. Und auch einige Tage später in Costa Rica
sind wir das erste Schiff, was seit 5 oder 6 Tagen überhaupt dort festmachen kann. Welch großes Glück für mich. Aber dazu später.
Erstmal also hängen nun wieder die weißen Tüten in den Treppenhäusern…Die Tour heißt zwar Mittelamerika, aber streng genommen zählt unser nächstes Ziel, Cartagena in Kolumbien, ja schon zu Südamerika. Mir soll es recht sein, denn so kann ich diesen Teil des Kontinents
schon mal als „ansatzweise dagewesen“ abhaken. Und so nah am Äquator war ich zuvor auch noch nicht gewesen. Also, mal wieder eine Premiere für den weltreisenden Teddy.Cartagena
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Die Altstadt soll eine der schönsten des Kontinents sein. Also geht es auf eigene Faust, also bei mir „auf eigene Pfote“, zur Besichtigung.
Der Weg durch das Hafengelände geht an der Kaimauer entlang und ist kurz. Aber schon hier spüre ich eine drückende Schwüle und eine Sonne welche auf meinem Plüschfell brennt.
Gott sei Dank steckt der größte Teil von mir im Rucksack.Den Hafenausgang bildet ein kleiner Zoo. Davon erzähle ich dann später. Zunächst mal drängt es den Teddy zur Kultur. Und daher schenke ich den Tieren erstmal nur aus den Augenwinkeln heraus Beachtung und treibe stattdessen meine Leute an, mich auf dem schnellstmöglichen Weg in die Altstadt zu bringen.
Der schnellstmögliche Weg scheint dabei ein Taxi zu sein. Laufen dürfte auch hier -nicht nur wegen der Entfernung- eher nicht zu empfehlen sein.
Noch nicht ganz am Ausgang, kommt schon das Angebot eines deutschsprechenden Mannes, der uns eine Fahrt für 5 Dollar pro Person verspricht. Hey, warum nicht. Der Preis ist voll in Ordnung.
Ruckzuck haben wir dann aber ein Namensschild mit „Gino“ an den Klamotten und werden am Ausgang in einen mittelgroßen Bus gesetzt. Also Taxi habe ich mir anders vorgestellt. Hier im Bus sitzen schon einige Leute, welchen von Beginn an und dann immer mehr, eine gewisse Unzufriedenheit anzumerken ist. Wir sind also in einem Sammeltaxi gelandet. Und wie der Name schon sagt, sammelt man nun erst mal, wozu „Gino“ dann auch zunächst wieder verschwindet. Als er beim nächsten Mal wieder mit einer Handvoll Opfern auftaucht, brechen Ungeduld und Unzufriedenheit aus einigen der offenbar schon länger schmorenden Passagiere. -Noch wird man aber vertröstet. Das kann er sich beim nächsten Mal nun nicht mehr leisten, ohne Personenschäden befürchten zu müssen. Allgemein fühlt man sich verarscht.
Ich erspare mir in der aufgeheizten Stimmung zu fragen, wie lange die Leute denn schon in dem Bus sitzen. Für uns waren es wohl maximal 15 Minuten. Eine Zeit, die später nicht mehr ins Gewicht fallen soll. Aber das weiß man ja vorher nicht.10 Minuten später schon sind wir in der Nähe des Stadttores. Zuvor haben wir aus einiger Entfernung an der rechten Seite die Festung gesehen. Wegen der Hitze werden wir später auf eine Besichtigung und damit den Weg bergauf, verzichten. Die Erinnerung an damals im Hochsommer, in Neapel, hinauf zum Kraterrand des Vesuv, hat wohl nicht unmaßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen. Also wenn es nach mir gehen würde… Aber geht es diesmal ausnahmsweise nicht. Mein damaliger Träger macht nicht den Eindruck, sich aktuell umstimmen zu lassen. Das Menschen auch immer so schwitzen müssen ist mir unbegreiflich.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ec9700040dc145da81c0b7e61706b968/travelreports/item/children/image]Durch das Stadttor und meine Entdeckung der Altstadt beginnt.
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Ich erzähle nun aber nicht, wer wann, wo, wie und warum welchen Stein aufeinandergelegt hat. Ich weiß es nicht. Die Bilder sprechen ja für sich. Für mich ist es einfach nur schön. Und es ist ja bekannt, dass der Teddy sich eher auch für Nebensächlichkeiten interessiert.
Z. B. für dieses schon sarkastisch makabre Fundstück aus einem Souvenirladen.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_f7fe540e08834580b45ac13079d4be36/travelreports/item/children/image]Hier rechnet man offenbar nicht unbedingt mit einer unversehrten Rückkehr der Soldaten. Jahrelanger Bürgerkrieg hat die Spielzeugindustrie diese Versehrtenarmee vermarkten lassen.
Und hier, auf einem Markt,
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_90522241534c457d89be8792189eb437/travelreports/item/children/image]demonstriert der Marktverkäufer eindrucksvoll die effektive Wirkung des von ihm angebotenen Giftes - gleich mal mit dem der Wirkungskraft erlegenen Zielobjekt, einer Leiche. Das ist wieder so ein Moment,
wo ich froh bin, ein Teddy zu sein - und eben keine Ratte oder Ähnliches.Die drückende Hitze bewegt nun meine Leute dazu, die Besichtigung des Altstadtkerns zu beenden, und direkt umwerben uns wieder einige Taxifahrer. Gedanklich schon im Taxi sitzend,
vertröstet man aber die Fahrer und setzt -für mich völlig überraschend- doch noch mal Energiereserven frei, um in die kleine Parkanlage vor dem Stadttor zu laufen.
Zunächst vollkommen verständnislos für diese Sinneswandlung, werde ich dann mit etwas überrascht, was ich dort nicht für möglich gehalten habe. Das habe ich dem Park nicht angesehen, dass an einer bestimmten Stelle, nach etwa 100m, links vor der ersten Wegeskreuzung, einige Affen in den Bäumen turnen.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_bc1d910bf29b451d8e24d3226edee0cd/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ed99cca4d63d4b33b5a2f99b2b7b1da4/travelreports/item/children/image]
Man, die sind ja voll nah. In Sorge, dass sie mich schnappen und dann bestenfalls noch als Kopfkissen verwenden, krieche ich erstmal tief in den Rucksack.
Nach dieser Aktion wird dann aber endlich eines der Taxen geordert und für 10 Dollar zum Hafen gefahren.
Um zum Liegeplatz der Mar zu gelangen, gehen wir dann durch diesen kleinen Zoo, welchen ich ja schon bei meiner Ankunft nur flüchtigen Blickes durchquert habe, da ich es ja eilig hatte zur Kultur zu kommen, was der Schlepper Gino“ ja dann kurzzeitig vereitelt hat.
Jetzt habe ich aber Zeit und schau mir alles genau an.
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Besonders lustig finde ich einen Beo,
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ae062099977c441e9bdb7a86f5c77b7a/travelreports/item/children/image]der sich an der Tür zur Voliere postiert hat
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_a7320673e4f148f8904ab3dfb06eeb79/travelreports/item/children/image]und die erste Gelegenheit nutzt, ins Freie zu gelangen. Das macht er wohl sicher öfter, aber diesmal... Kurz nachdem er draußen ist, wird innen gefüttert. Tja, zur falschen Zeit am falschen Ort wird er sich denken, als er von außen an dem Gitterzaun rüttelt. Verhungern wird er deshalb wohl nicht.
Das war noch mal ne lustige Aktion, bevor es wieder auf`s Schiff geht.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_88e19ce8bfaa4493a153bbf6e9716a19/travelreports/item/children/image]
Ein toller Tag geht zu Ende
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_5e454e9ad46943b2b08341f835ccc763/travelreports/item/children/image]und morgen wartet auf mich das nächste Abenteuer. Teddy durchquert Mittelamerika und landet im Pazifik.
- Ende von Teil 2 -
Im dritten und letzten Teil seines Reiseberichtes durchquert Teddy Kaufhof Mittelamerika, erreicht den Pazifik, besucht auf den Cayman Islands die Rochen, bekommt ein (unmoralisches) Freundschaftsangebot und - sucht in Costa Rica ein noch fauleres Tier als den Teddy......................... -
Ist die Isla Catalina wirklich so schrecklich überfüllt? Wie ist das auf Jost van Dyke? Und ist Meerwasser manchmal auch Gelb? Drängende Fragen, die sich Teddy Kaufhof im ersten Teil seines Reiseberichtes beantwortet...
mit Direktzugriff auf die Bilder zu lesen unter diesem Link:
http://www.aida-weblounge.de/weblounge/reis…17-teil-1-von-3
Karibik & Mittelamerika, 28.02. - 14.03.2017 / Teil 1 von 3
[/size][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/dam/ro/api/v2/assets/z11_3afa9b09a82e47a9b77f1ce5a8ac0885/content/f_im_jpg_700xauto?use_common_typical=true&choose_largest_if_unavailable=true]
Hallo, hier meldet sich mal wieder Teddy Kaufhof mit seinem nun bereits 3. Reisebericht.
Der eine oder andere wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich am Ende meines letzten Berichtes (Januar 2017), der war ja von der Kanarentour, von meinem tollen Weihnachtsgeschenk erzählt habe,
- meiner eigenen Bordkarte![Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_4e6ebb1c21ea429888c73ccbfbf34249/travelreports/item/children/image]
Endlich hört (hoffentlich) dieses unangenehme Gefühl auf, ein blinder Passagier zu sein. Zwar reise ich natürlich weiterhin für lau, aber mit der Karte habe ich irgendwie ein Gefühl der Sicherheit.
Man hört ja übelste Dinge, wie man mit blinden Passagieren umgeht…..[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_c2efcf5f0d5b48a48a4e51b0074a1f83/travelreports/item/children/image]
Und jetzt also rückt der erste Einsatz meiner Karte tatsächlich immer näher. Gebucht im Vario-Tarif steigt die Spannung, ob ich diesmal wieder eine richtige Balkonkabine bekomme. Nach der Pleite von der vorherigen Reise, als ich eine stählerne Höhle zugelost bekommen habe, hätte ich mir mal wieder etwas mehr Durchblick verdient.
Irgendwann kommt sie dann auch, die ersehnte Nachricht. Und anders als bei der vorherigen Reise, sehe ich in den Gesichtern meiner Leute eine mir Hoffnung machende Zufriedenheit.7. Deck und -vor allem- ein Balkon mit Glasscheiben! Endlich wieder freier Blick für den Teddy. Wo die Kabine nun genau liegt, also vorne, hinten oder in der Mitte, ist mir dabei ja ohnehin total egal.
So höre ich auch gar nicht mehr zu, als sie die genaue Lage im Katalog nachvollziehen. Denn wie nah ich an den Futterstellen, der Sauna oder dem Sonnendeck bin, muss mich nicht sonderlich interessieren,
da ich ja leider nur bei Landgängen Ausgang bekomme. Ansonsten werde ich ja zumeist „nicht mitgeschleppt“, wie meine Leute unverschämterweise zu sagen pflegen.
Mit der freudigen Nachricht im Kopf, kann es nun aber auch endlich mal losgehen. Ab jetzt warte ich - jedes Mal wenn ich das Quietschen der Dachluke vom Speicher höre - gespannt, ob es endlich die Koffer sind, welche da durch die Dachluke erscheinen. Aber offenbar stehen da oben nicht nur die Koffer. So gibt es etliche Enttäuschungen. Mann, was da in der nächsten Zeit alles vom Speicher geholt wird: Blumentöpfe, Bücher, Farbe…. nur keine Koffer.
Dabei habe ich mir meine Bordkarte schon seit Weihnachten umgehängt und seither nicht mehr aus den (Händen) Pfoten gegeben. Also - wie gesagt - Ich bin schon lange reisefertig.Und als der Teddy sich langsam veräppelt vorkommt, ja dann stehen sie plötzlich da- die beiden Koffer. Ein untrügliches Zeichen. Es geht loooos! Neben den Koffern stehen auch die Rucksäcke. Und diese so nah bei mir, dass ich nur noch reinspringen muss. Und damit man mich am frühen Morgen auch nicht vergisst, nehme ich die erste Gelegenheit dazu wahr. Sicherheitshalber übernachte ich dann lieber gleich darin. Ohnehin ist dies ja bei den kommenden Freigängen mein hauptsächlicher Aufenthaltsort.
Also ich wäre dann soweit -das Abenteuer kann beginnen…. …..und irgendwie passiert ja immer was.Früh am nächsten Morgen -wie langsam doch so ne Nacht rumgehen kann, wenn man vor Aufregung nicht schlafen kann- geht es dann tatsächlich los. Als man meinen Rucksack hochnimmt, zeige ich,
noch im Schwung zwischen Aufschultern und Treppe heruntergehen, den beiden Rennmäusen die „Stinkepfote“. Auf diese Aktion habe ich mich schon seit Tagen gefreut. Und da die beiden mir mit ihrer Raschelei und Radlauferei in den letzten Tagen immer mehr auf die Nerven gefallen sind, ist der Wunsch danach täglich stärker geworden.
Tja, ihr müsst nun leider hier bleiben. Die nächste Zeit kann ich jedenfalls durchschlafen.
Und Tschüss!Flughafen Düsseldorf
Nach zahlreichen Beschwerdevorträgen meinerseits, hat man mir versprochen, dass ich diesmal -wenigstens zeitweise- aus dem Gepäckfach geholt werde und auch mal aus dem Flugzeugfenster schauen darf. Ich kann es kaum glauben und weiß wenig später auch warum. Ganz aufgeregt und voller Vorfreude erreiche ich den Check-in. Und dann kommt es. Fehler im System! Statt dem gebuchten Fensterplatz bekommen wir nun zwei Mittelplätze. Mir platzt bald die Schleife, welche um meinen Hals hängt. Das fängt ja klasse an. Wieder diese langweilige Sch… im Gepäckfach. Teddy in Dunkelhaft.
Darin hätte ich in dem Moment lieber die von Air Berlin gesehen.
Wenigstens aber heben wir pünktlich ab. Was man von 3 anderen Fernflügen der Air Berlin nicht sagen kann. Fort Myers, Punta Cana, Curacao - Verspätungen bis zu 7 Stunden.
Aber - man darf ja ruhig auch mal Glück haben.
Der Flug ist zusammengefasst schnell erzählt: „In einem Gepäckfach ist es dunkel.“ Schönen Dank auch!Ankunft Montego Bay / Jamaica
Um das Gepäck brauchen wir uns nicht weiter kümmern. In dem Flieger sind nur Aida-Gäste gewesen und so wird alles direkt zum Schiff gebracht. Der Transfer ist kurz - aber wohl durch den Verkehrsstau kommt es mir dennoch sehr lange vor, bis ich endlich an Bord bin. Ich betrete meine Kabine und kann, auch aus meiner Perspektive und anders als beim letzten Mal, direkt nach draußen schauen,
in diesem Fall auf die Landseite. Hurra, offenbar hat der Teddy endlich wieder den Durchblick.Die Seenotrettungsübung hat sich für mich wie immer erledigt. Die Weste passt irgendwie immer noch nicht.
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Trotz Bordkarte meinerseits, hat sich daran nichts geändert. Muss der Teddy jetzt etwa auch noch zahlen, damit man sich endlich auf seine Bedürfnisse einrichtet?
1. Seetag
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Hier an Bord gibt es viele arme Leute. Manche sind so arm, dass sie von zu Hause offenbar keine Türklinken kennen. Dafür haben sie aber einen Heidenspaß an den Schnappschlössern der Kabinentür.
Und so verstehen sie die Sache mit dem „es mal richtig krachen lassen“ gänzlich miss. Und dies dann auch noch gerne mehrmals hintereinander und zu unmöglichen Zeiten. Vielen Dank auch an diese Entdecker.Und auch das beliebte Thema der Klamottenfrage im Speisesaal wird bereits am Mittag wohl absolut getoppt. Getoppt durch ein Paar, welches in durchgeschwitzten Sportklamotten, um den Hals noch dekoriert mit einem der schmalen Handtücher aus dem Sportbereich, den Workout offenbar in den Speisesaal verlegt hat. Klingt jetzt blöd, aber die Idee mit dem Handtuch finde ich irgendwie auch wieder gut.
Durch diese Schweißbremse tropft es wenigstens nicht ins Buffet. Da sage noch mal einer, die Leute wären alle rücksichtslos.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_f553d41b6d83471e8aaf0f8445644f99/travelreports/item/children/image]
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Isla Catalina
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Bewusst habe ich mich für genau solch einen Termin dieser Route entschieden, an welchem dieser Ankerplatz angelaufen wird. Ich stell mir das toll vor, den Strand, der sonst ein mögliches Ausflugsziel ist,
direkt anzusteuern. So plane ich zum Beginn der Reise erstmal einen gemütlichen Tag in der Karibik. Ich muss nach all meinen Fahrten nicht mehr jedes Gebäude, jede Kirche und vermeintlich ursprüngliche Kultur sehen. Von diesem Streben habe ich mich schon lange verabschiedet. Vergesse ich sowieso meist wieder und kann mich höchstens noch erinnern, mal dagewesen zu sein. Bestimmte Highlights
nehme ich aus dieser Regelung natürlich aus. Und auf jeder Reise gibt es nun wirklich Dinge, die ich wirklich sehen will und was ich wirklich unternehmen will.
Heute aber ist nicht so ein Tag. Heute schont der Teddy seine müden Knochen- Sorry, die müde Schaumstofffüllung. Entspannung ist angesagt.Aber was wurde im Vorfeld in den Foren geunkt. Total überfüllt! Alles abgesperrt! Ewiges Warten auf Tendertickets! Und vor Ort will man karibisches Essen - (Ja, wirklich? So richtig echt karibisch? So wie die Einheimischen? Na ja…wohl bekommts dem mitteleuropäischen Magen). Überhaupt habe ich mich, wegen der geschilderten Überfüllung, daraufhin in Gedanken schon mit einer halben Bratwurst in der Pfote, das Fell in großem Gedränge senfbeschmiert und mit anderen übereinandergestapelt, im Sand liegen sehen.
Stellen wir das also alles mal auf die Probe:
Das Boot liegt auf Reede und der Strand ist in unmittelbarer Sichtweite. Von der beschriebenen Tenderticketaktion hat man sich längst wieder verabschiedet und es klappt dann alles super. So etwa ne halbe Stunde nach Tenderbeginn gehen wir die Treppe herunter und können direkt nach rechts abbiegen, steigen ein und wenige Minuten später sind wir am Landungssteg. Das Tendern wird an 2 Einstiegsstellen durchgeführt. Nur ganz zu Beginn ist einer der Ausgänge für die gebuchten Ausflügler reserviert. Aber das sind natürlich bei diesem Ziel nicht sehr viele und so wird auch die 2. Stelle alsbald für die Individualisten geöffnet. Das entspannt das Procedere offenkundig erheblich.
Wider Erwarten also, ist der Teddy ruckzuck am Strand, der sich im Wesentlichen links vom Steg erstreckt.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_b6905629a77244f7a71e1ef0da156f93/travelreports/item/children/image]
Hier bewege ich mich, aktuell noch im Rucksack, auf dem mehr oder weniger befestigten Weg. Und schon nach recht kurzer Zeit findet man ein ruhigeres Plätzchen.
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Natürlich hat das nichts mit Robinson-Feeling zu tun, aber man muss die Sache auch mal unter dem Strich betrachten: Liegestuhl, Strand, Meer, Blick auf das Schiff und das alles erreicht in kurzer Zeit und dadurch bleibt eine längere Zeit für den Strandaufenthalt. Auf der anderen Seite natürlich auch einige Leute drum herum. Aber Kultur und Einsamkeit, dafür habe ich nun noch 12 Tage Zeit.
Heute habe ich es mal bequem und praktisch.
Und wenn hier sogar noch Einsiedler leben, dann kann es doch so schlimm nicht sein...[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_c52ea3cfe9c64fa7b356ec087eab2936/travelreports/item/children/image]
Ich merke aber als kleinen Wermutstropfen mal an, dass es zwar immer leerer wird, je weiter man sich von der Anlegestelle weg bewegt, aber andererseits auch immer mehr Steine im Wasser sind,
welche -wie ich beobachten kann- den Zugang ein wenig erschweren. Mir egal - ich will und kann nur hier sitzen.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ebeb1df1cc4b4fe488e501ef17af3710/travelreports/item/children/image]
Irgendwann dann, ist der Strand tatsächlich abgesperrt, d. h. da sitzt ein Wachmann.
Dahinter ist der Strand dann erstmal leer und liegenfrei. Erst in einiger Entfernung sieht man kleine Boote.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_34ef77f31cde427d8c82d0d20f0bb7ee/travelreports/item/children/image]
Den Teil des Strandes, wo ich mich nun befinde, hat Aida für diesen Tag exklusiv gemietet und ich vermute mal, dass sich nur hier ein ausreichend großer Steg zur Landung der Tenderboote befindet.
Von denen kann man halt nicht, wie von einem Katamaran, vom Boot aus mehr oder weniger direkt auf den Strand gelangen.Sooo, endlich also der erste Karibikstrand. Wie lange habe ich auf dem Regal zu Hause darauf gewartet...
Aber nach einiger Zeit des Liegens, Träumens und Genießens packt man mich wieder in den Rucksack und nun ist erstmal Erkundung angesagt.
Etwa in der Mitte des Geländes befinden sich zahlreiche Verkaufsbuden mit Souvenirs etc.. Es ist schon eine Art Ladenstraße.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_0b61e8b5ddd5453791ae57e4b152a224/travelreports/item/children/image]
Aber man muss da auch nicht vorbei. Ich doch - weil meine Leute es wollen. Und die Verkäufer greifen die Gelegenheit direkt beim Plüschschopf und versuchen, mir alles Mögliche zu verkaufen.
Wissen die denn nicht, dass der Teddy vollkommen mittellos und auf Schenkungen angewiesen ist? So bleibt der Rucksack dann auch leer.In der Nähe des Steges entdecke ich noch einen weiteren Nachteil des zentralen Liegens bei den Tränken und Futterstellen. Es ist laut. Und zwar deshalb, weil ein einheimischer Sänger nebst Begleitung Livemusik von sich gibt. Für den einen ist es Karibik-Feeling, für den anderen einfach nur mächtig was auf die Ohren. Also Augen auf bei der Platzwahl. Für jeden ist hier was dabei.
Wie übrigens auch hier:
Die Futterstelle ist riesengroß und ohne Wartezeit kommt man ganz bequem an sein Grillgut und Salate. Getränke wiederum sind natürlich kostenpflichtig, aber mit Bordkarte an der Futterstelle und einer Bar erhältlich. Alles super organisiert. Und in Anbetracht dessen, dass man bei jedem anderen Ausflug das Essen auch nicht nachgetragen bekommt, ist Bratwurst und Co absolut in Ordnung.Rechts vom Steg hört der Strand auf und endet in Felsen. Schnorchler probieren es hier. Etwas unscheinbar sind die Treppen, welche diese kleinen Klippen hochführen. Auf den Klippen, mit nahezu stetem Blick auf Strand und Schiff, befindet sich ein Naturpfad. Auf Schildern sind hier, wie bei uns zu Hause auf einem Waldlehrpfad, die Pflanzen beschrieben. Und wer aufmerksam ist, entdeckt auch Echsen,
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exotische Schmetterlinge und ggf. auch mal eine Schlange. Das Letztere aber klappt bei mir nicht. Noch nicht…
Alles in allem war es ein schöner erster Strandtag. Und ich bin froh, dass ich mich von den Horrorszenarien in den Foren nicht habe abschrecken lassen. Und das man, wie bei den Traumschifffolgen, mutterseelenallein, aber komischerweise stets mit einem frischen eisgekühlten Longdrinkglas am dann doch wieder einsamen Strand liegt, so habe ich es mir bei dieser Aktion ohnehin nicht vorgestellt.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_8dee9fe47ff84b2d986366135b2ec71f/travelreports/item/children/image]
Und liebe Skeptiker, man braucht sich für die Zukunft keine weiteren Horrorszenarien mehr ausmalen und die Sache in den Foren zerreden, - die Insel wird nun vorerst offenbar nicht mehr angefahren.
Schade eigentlich. Endlich kommt man wieder nur noch durch gebuchte Ausflüge dorthin…..Tortola
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Am Tag zuvor hatte ein Brief auf dem Bett gelegen. Aus Erfahrung ist das eigentlich nur bei Reisebeginn gut. Später enthalten die Umschläge meist nur Hiobsbotschaften. Und so ist es auch diesmal.
Der schon lange vorgebuchte Ausflug „Mit dem exclusiven Katamaran….“ fällt aus. -Motorschaden. Und was hätte ich nach Ausflugsbeschreibung alles zu sehen bekommen…Nun heißt es Schadensbegrenzung und die vorgeschlagene Alternative wird angenommen.
„Jost van Dyke“. Allerdings erst am Nachmittag. Nun hat das aber den Effekt, dass jetzt doch noch Zeit für eine kurze Visite des Städtchens Road Town bleibt. Ist nicht groß, auch nicht toll,
aber einige Fotomotive findet man doch immer.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_ac8aceff889d4bf0bf501140e5844ef6/travelreports/item/children/image]
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Dann geht es mittags aufs Boot. Es ist ausreichend Platz vorhanden und die Mutigen setzen sich vorne auf oder eben an das Netz des Katamarans. Eine Wahl, welche schon nach kurzer Zeit mit nassen Klamotten belohnt wird. Für den Rückweg kündigt die Bootsführerin im kleinen Kreis noch mehr dieser Überflutungen an. Damit ich weiter meinen Spaß habe, rate ich ihr, es nicht weiter kund zu tun.
Sie hält dicht - das Meer später nicht…
Die Fahrt durch den "Sir Francis Drake Kanal" ist super. Überall kleine und größere Inseln.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_d6f89c1b77394286a9efd4e04382eee9/travelreports/item/children/image]
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Angekommen auf Jost van Dyke, landen meine Leute, mit mir im Schlepptau, wegen der gestrigen übertriebenen Sonnendusche, auf 2 Schattenliegen. Ja, Ja, diese empfindliche Menschenhaut.
Da ist Plüsch doch viel pflegeleichter. Manchmal ist es eben doch gut, ein Teddy zu sein.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_d3373c2dcb5f41c1a1f5119fe62ed631/travelreports/item/children/image]
Unser Katamaran entfernt etwas später nicht nur sich, sondern mit ihm auch die Frühschicht vom Strand und verfrachtet sie schon Mal in Richtung Aida. Für uns als Mittagschicht hat das den Vorteil, dass der Strand immer leerer wird.
Und auch die Amis essen heute wohl wieder zeitig. Es ist dann so leer, dass man es nicht mal mehr für nötig hält, uns die 20 Dollar für die Liegen abzunehmen.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_827da396cb7441528710b6e78906f10f/travelreports/item/children/image]
Das Gesparte sollte übrigens, so rate ich, unbedingt in Teddys Vergnügen investiert werden...
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Auffallend sind hier die vielen Pelikane, welche sich immer wieder ganz nah vor meinen Augen ins Wasser stürzen. Scheint hier fischreich zu sein.
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Unter der Legende, wegen einem hartnäckigen Jetlag, unter entsetzlichen Kopfschmerzen zu leiden, erschleiche ich mir einen sogenannten „Painkiller“.
Schon ein Becher dieser „Spezialität“ soll wahre Wunder bei der Schmerzbekämpfung bewirken.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_92f88fbf3dac444281b98d0c6d2e099e/travelreports/item/children/image]
Im Nachhinein zweifle ich diese Forschungsergebnisse an. Mein Selbstversuch geht völlig anders aus.
Puppenlustig trete ich erst die Rückfahrt und dann ein Schläfchen an. Erst in der Kabine wache ich wieder auf. Meine Leute sind weg, dafür aber etwas Anderes da- jetzt habe ich nämlich tatsächlich Kopfschmerzen. Wohl alles Lug und Betrug mit dem „Painkiller“. Wahrscheinlich aber eher „für Teddys nicht geeignet“.
Man lernt nie aus. Und manchmal behalte ich es auch und weiß es im richtigen Moment anzuwenden.
So wie am nächsten Tag ….. die Sache mit dem gelben Schnee…St. Maarten
Ich beginne mal mit einem Suchbild. Wo bin ich? Also ich meine auf dem Bild.
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Also ich finde ja, dass der Pelikan wegen der ungewöhnlichen Fracht schon ziemlich verwundert schaut...
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Heute bin ich also in St. Maarten, im Hafen von Philipsburg. Zwei weitere Kreuzfahrtschiffe erwarten uns bereits. Eine Carnival und das neueste Schiff der Holland America Line, die „Koningsdam“.
Also ein großes Konzerntreffen. Alles fest in der Hand von Carnival.
Ja, und dann ist da aber auch noch diese kleine Dschunke, welche hinter uns einläuft.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_8557e38c7de5411d87c335fd0bd74c3a/travelreports/item/children/image]
Also das wäre ja nichts für mich. Auf dicke Hose machen, nen Heli an Bord, aber für ne richtige Balkonkabine hat es wohl nicht gereicht. Oder? Da fahre ich aber doch lieber mit dem großen Schiff.
So, und was macht der Teddy heute sonst noch so? Also von mir werdet ihr jetzt nichts von dem legendären Maho Beach hören, also dem Strand, wo die Flugzeuge drüberbrettern.
Schon vom Schiff aus kann ich nämlich einen kilometerlangen Stadtstrand sehen, welcher sich über die ganze Bucht vor dem Städtchen Philipsburg erstreckt und mich schon sonnenbeschienen anlacht.
Also, wozu in die Ferne schweifen, wenn das Gute offenbar so nahe liegt.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_5f5e4b24abb045b1907e62ccf83e94f1/travelreports/item/children/image]
Auf dem Weg zum Hafenausgang bahne ich mir den Weg durch eine Einkaufsmeile. Zahlreiche Holzhütten, aber auch mindestens ein steinernes Gebäude beherbergen diverse Einkaufsmöglichkeiten.
Und es wird noch weiter gebaut. Alles wirkt recht gepflegt.
Sandstrand und Stadt liegen natürlich nicht direkt neben dem Schiff und um sie zu erreichen, bieten sich mindestens 2 Möglichkeiten. Es fährt ein kleines Boot im Shuttleverkehr vom Hafen zu 2 oder 3 verschiedenen Punkten von Stadt und Strand. Das ist mir zu einfach. Zu Fuß erlebt man sicher mehr. Und insbesondere, wenn man nicht selber laufen muss.
Der Weg führt schon nach kurzer Zeit über eine Marina und hier gibt es schon die ersten Geschäfte. Bis zum Beginn von Philipsburg und dem Strand laufen meine Träger tatsächlich nur etwa 20 Minuten.
Alles easy und es lässt sich für meine Leute kein Grund erkennen, zu meckern. Zunächst wird nun das Städtchen erkundet.
Und das Holländische bleibt auch hier in der Karibik nicht verborgen... Käsereklame für Gouda - mit Niederrheinkuh vor Windmühle und Tulpenfeld. Ja. auch das ist die Karibik. Hinter der Nächsten Ecke
vermute ich dann "Frau Antje", aber die läuft mir dann doch nicht über den Weg.[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_57f4939a820d497abeb9f291c429a895/travelreports/item/children/image]
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leider geschlossen...
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Es bietet sich an, eine der Strecken an der Strandpromenade entlang zu gehen und für die andere Richtung die dahinterliegende Straße samt Nebenstraßen zu wählen. Auf beiden Wegstrecken gibt es recht nette Gebäude und interessante Details zu entdecken.
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Manchmal ist es dann auch gut, kein Geld zu haben...da kommt man erst gar nicht in Versuchung...
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Etwa in Höhe einer kleinen Seebrücke, auch ein Haltepunkt des Shuttlebootes, beginne ich zu streiken und will nun erst mal die Beine hoch legen, sprich: meinen Plüschkörper der Strandsonne aussetzen. Meiner Quengelei wird wie üblich nachgegeben und man sucht ein geeignetes Plätzchen. Platz ist hier genug.
Ich entscheide mich bewusst gegen das Kombipaket, welches neben 2 Liegen und 1 Schirm auch noch 5 Bier beinhaltet. Aus Erfahrung weiß ich ja, dass ich in der Sonne den Alkohol nicht so vertrage und möchte nicht wieder so enden.
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So kostet der alkoholfreie Spaß 15 Dollar für einen schönen Platz in der ersten Reihe und Blick über die gesamte Bucht und auf das Schiff.
Ja, auch mit wenig Aufwand, kann man es sich ganz schön hübsch machen. Nicht immer muss ich weit und unter großer Planung zu einem vermeintlich einsamen Robinson-Strand fahren, um dann festzustellen, dass ich gerade mal ein paar Minuten Zeit dafür habe. Hier ist es die Kombination von Strand, den netten Häuschen und nicht zuletzt der räumlichen Nähe, welche mir an diesem Tag entspannte Stunden bringt. Einfach herrlich.
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_76f1843fd53742c2a64ee7f33ac692ef/travelreports/item/children/image]Und wenn ich nicht diese bauartbedingte Wasserallergie hätte, ja dann hätte sich auch noch ein Gang ins Meer empfohlen. Tja, man kann nicht alles haben und so bleibt mir -wie immer- nur das Zuschauen.
Und wo wir gerade beim Meer und beim Wasser sind….
Direkt neben mir liegen zwei US-Frauen. Gerade entsteigen sie -wenig elfenhaft- diesem einladenden Meer. Eine von denen steht nun -unter der Legende sich abzutrocknen- mit ihrem Handtuch direkt neben meiner Liege und tropft so vor sich hin. Und es tropft und tropft und tropft -und das wundert mich dann doch. Das kann doch nicht alles Wasser vom Badeanzug sein. Insbesondere auch, weil es eigentlich nicht tropft, sondern eher in einem Fluss die Beine herunterläuft, während die Verursacherin sich gerade, ihre Kehrseite zu mir gewandt, über ihre Liege beugt. Ich weiß ja, dass das Meerwasser nicht wirklich blau ist -aber gelb? Oh, Oh - in mir regt sich ein schlimmer Verdacht. Lass es bitte nicht das sein, was ich nun denke… ----doch es ist so. Im Winter haben mir meine Leute beigebracht, dass gelber Schnee „pfui ist“. Dann ist es gelbes Wasser wohl auch.
Ohne sich weiter drum zu kümmern, geht die entspannte Dame nun mit feuchtem Bein offenbar zum Essen. Wir verzichten dann lieber darauf. Irgendwie würde ich auf jedem Stuhl eine Hinterlassenschaft vermuten. Auch die Liegestuhlauflage ist zur Benutzung aktuell eher nicht mehr empfehlenswert. Und insbesondere das Sammeln von Sand wird dann besser auch an andere Stelle verlegt.
Feuchter Sand ist eh nicht so geeignet. Auch ohne das „Pfui“ im Sand wird dieses Andenken mal eine echte bleibende Erinnerung sein.
Man kann sich halt auch hier seine Nachbarn nicht aussuchen...
Aber es ist weniger das Erlebte, sondern eher die fortgeschrittene Zeit die mich schließich an Bord zurücktreibt. Üblicherweise wird es hier ja auch recht früh dunkel.Piraten???
[Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_cf4e1db91e594b8b8eabf276ffe592ec/travelreports/item/children/image][Blockierte Grafik: https://www.aida-weblounge.de/weblounge/dam_assets/z11_a70326f747744646a53636c6216a5fbe/travelreports/item/children/image]
-- Ende des 1. Teils --Bevor der Teddy im 2. Teil seines Reiseberichtes bei rauher See nach Südamerika fährt und sich zuvor noch in Santo Domingo in den kulturellen Teil der Reise stürzt, dabei wieder kuriose Randerscheinungen beobachtet, ist er auf Antigua zur Sternstunde eingeladen...
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Sternstunde auf der Bella aktuell (also 7 Tage Norwegen) wie unter 1217. Übrigens am letzten Seetag. Grüße von See.
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Die Fahrpreise sind eigentlich festgeschrieben. Beim Terminalausgang hängt eine Tafel. Haben wir erst auch übersehen. Fahrt nach Tres Ojos kostet 15 Dollar. Natürlich wollten die auch erstmal 20 Dollar haben. Von den Höhlen zur Altstadt haben wir dann 20 Dollar bezahlt. War auch etwas weiter. Und dann später noch mal 10 Dollar zum Schiff. Ob das nun dolle Preise waren, weiß ich nicht. Taxi fahren ist dort im Verhältnis zu den anderen Dingen eher teuer. Zumindest bei diesen Einzelstrecken . Aber die Höhlen auf eigene Faust haben sich auf jeden Fall gelohnt.
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Hallo, das habt ihr richtig gemacht den Ausflug über Seavis Tours zu buchen.
Wir haben 2013 bei unserer Karibikreise genau diesen Ausflug gebucht. Es war ein Erlebnis!!!! Wunderschön! Viel schöner und individueller als ähnliche Ausflüge mit Aida. Da es unser Abreisetag diesmal ist, werden wir den Ausflug Isla Catalina buchen. Aber für alle bei denen die Reise weiter geht, würde ich unbedingt den Tagesausflug mit Seavis Tours empfehlen.
Liebe Grüße
Hallo erstmal,
auch ich kann nur ein positives Feedbach zu dieser Tour geben. Wird ja auch in diversen Reiseberichten so geschildert. Wir haben an diesen Ausflug im Rahmen der Trans-Tour 2016 teilgenommen. Diesmal haben wir uns an besagtem 11.11. aber mal für eine Abwechslung vom Strand entschieden und beim gleichen Anbieter eine Alternative gebucht - den "Tanama Fluss Tag". Bisher habe ich eigentlich auch darüber nur Positives gehört. Also schmeiss ich mal diese Alternative in die Runde.